Image: Páll Stefánsson

Lawine in den Westfjorden schliesst Touristen ein

 In Natur und Reisen, Unkategorisiert

Die Touristen, die gestern Abend zwischen der Hrafnseyrarheiði und der Dynjandisheiði in den Westfjorden von einer Schneelawine eingeschlossen worden waren, sind an zwei Sperrschildern vorbeigefahren, bevor sie auf das Hochplateau fuhren, berichtet RÚV.

Der Weg wurde von Lawinenmassen versperrt, die immer noch rutschten, als die örtliche Rettungseinheit den Urlaubern zu Hilfe kam.

Die freiwillen Retter in den Westfjorden waren gestern Abend gegen 19 Uhr ausgerückt, um zwei Ausländern beizustehen, die auf der Hrafnseyrarheiði eingschlossen waren. Die Leute waren bis dort oben gefahren, vorbei an zwei Schildern, auf denen klar und deutlich die Sperrung des Weges kommuniziert wurde, eins davon war sogar an einem Tor befestigt, welches den Weg versperrt.

Hrafnseyrarheiði und Dynjandisheiði fallen beide unter die G-Regel bei der Strassenverwaltung und werden den Winter hindurch bis zum 20. März nicht vom Schnee geräumt.

Da ist hier am Hof ein Sperrschild, und ein weiteres, noch grösseres bei Brekkudalur. Das sollte wohl klar sein, dass man das verstehen kann. Aber der Fehler liegt darin, dass die Leute sich nur an die Navigationsgeräte im Auto halten und genau den Weg fahren, und das Gerät sagt aber nicht, ob man dort durchkommt oder nicht,” erklärt der Gruppenleiter der Rettertruppe Dýri in Þingeyri, Kristján Gunnarsson.

Es komme durchaus oft vor, dass seine Gruppe Leuten helfen müsse, die sich auf diese Weise selbst in Schwierigkeiten gebracht hätten. Die Touristen seien über die Hrafnseyrarheiði und bis zum Wasserfall Dynjandi gekommen, aber nicht über die Dynjandisheiði. Als sie umdrehten, um den gleichen Weg zurückzufahren, habe eine Schneelawine den Weg über die Hrafseyrarheiði versperrt.

Vor drei Wochen war die Hrafnseyrarheiði für Angestellte des Dýrafjarðar-Tunnels geräumt worden. Guðmundur Björgvinssn, Projektleiter beim Strassenamt in Ísafjörður, sagte, die Strasse sei einige Zeit danach noch befahrbar gewesen, weil das Wetter gut gewesen sei, und dann hätten die Tunnelleute nur hier und da etwas geräumt. Deshalb seien die Touristen gestern überhaupt so weit gekommen.

Die Retter fuhren den Touristen entgegen und führten sie über die Lawinenmassen. Das Mietfahrzeug wurden zurückgelassen.

Trotz des milden Winters können Wetterbedingungen in der Region gefährlich werden. Das war ein echtes Gefahrengebiet, weil die Lawine abging, während wir auf sie warteten.”

Die Strassenverwaltung überlegt nun, ob die beiden Strassenabschnitte ab Donnerstag wieder geöffnet werden können.

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