Krankenschwestern lehnen Gehaltserhöhung ab Skip to content

Krankenschwestern lehnen Gehaltserhöhung ab

Die Krankenschwestern am nationalen Krankenhaus Landspítali haben bei einem Treffen am Montag mehrheitlich beschlossen, die angebotene Gehaltserhöhung abzulehnen. Von den beim Treffen anwesenden 497 Schwestern sprachen sich 452 oder 91% gegen die Gehaltserhöhung aus.

landspitali-hallgrimskirkja_domLandspítali ist im Vordergrund. Foto: Dagbjört Oddný Matthíasdóttir.

„Allgemein wurde die Haltung vertreten, dass das nicht annähernd genug ist,“ erklärte die Gewerkschaftsvorsitzende Elsa B. Friðfinnsdóttir gegenüber dem Morgunblaðið.

Das Angebot, das als endgültige Lösung der Auseinandersetzung unterbreitet worden war, beläuft sich auf 25.000 ISK (145 EUR) im Monat.

Das Verhandlungskommitee des Krankenhauses wollte die Lage gestern besprechen. Die Kündigung der 270 Krankenschwestern zum 1. März bleibt bestehen.

„Wenn die Gewerkschaft sich an der Verteilung der Gelder, die wir für einen neuen Tarifvertrag erhalten haben, nicht beteiligen will, dann müssen wir die Gehälter der Angestellten erhöhen, die unabhängig mit uns weiterarbeiten wollen,“ kommentierte Krankenhauschef Björn Zoëga.

„Man hat uns und der Gewerkschaft sehr klar zu verstehen gegeben, dass der Staat für diese Gehaltsauseinandersetzung nicht mehr Geld aufbringen kann,“ betonte Björn. Er fände es seltsam, dass die Gewerkschaft einen neuen Tarifvertrag ablehne, von dem sie langfristig profitiere.

Die Krankenschwestern sind nicht die Einzigen, die mit ihren Gehältern unzufrieden sind. 40 Röntgenassistenten in 32 Vollzeitstellen haben in der vergangenen Woche ihre Kündigungen zum 1. Mai überreicht, weitere Kündigungen sollen folgen.

„Wir glauben, dass man uns vergessen hat, uns reicht es,“ sagte die Gewerkschaftsvorsitzende der Röntgenassistenten Katrín Sigurðardóttir dem Morgunblaðið. Die Gewerkschaft hat ebenfalls ein Treffen mit der Krankenhausleitung anberaumt.

Hier lesen Sie mehr zu den Kündigungen.

DT

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