Kindergartenplätze: Þorlákshöfn baut für die Zukunft Skip to content
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Photo: Golli.

Kindergartenplätze: Þorlákshöfn baut für die Zukunft

Die Einwohnerzahl von Þorlákshöfn im Süden Islands ist in den vergangenen Jahren derart stark angestiegen, dass der dortige Kindergarten aus allen Nähten platzt. Nun soll Abhilfe durch einen Neubau geschaffen werden, berichtet RÚV. Am 1. Januar 2024 waren 2631 Einwohner in der Gemeinde registriert.

Der neue Kindergarten soll im Herbst 2025 fertiggestellt werden. Stadtratsvorsitzender Gestur Þór Kristjánsson erklärt: „Zur Zeit befinden sich 143 Kinder im Kindergarten. Und wir nehmen Kinder im Alter von 18 Monaten an. Allein in den vergangenen vier Jahren sind hier sicher 40 oder 50 Kinder in den Kindergarten angemeldet worden.“ Das ist eine hohe Zahl in kurzer Zeit. Vor rund 25 Jahren waren um die 70 Kinder im Kindergarten von Þorlákshöfn gewesen.

Weiteres Wachstum erwartet
Gestur sagt, in den letzten vier bis sechs Jahren sei die Bevölkerungszahl der Kommune Ölfus um sieben bis acht Prozent angewachsen, die meisten Zuzüge seien Familien mit Kindern im Kindergarten- und Schulalter. Noch gibt es keine Warteliste für Kindergartenplätze, weil kurzfristig zwei Gebäude hinzugekommen waren. Mit dem neuen Kindergarten arbeite man für die Zukunft, dort soll es dann immer freie Plätze geben.

Der Küstenort Þorlákshöfn hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Art Boomtown entwickelt, immer mehr Industrie siedelt sich dort an, oder verfolgt entsprechende Pläne, wie etwa die des deutschen Unternehmens Heidelberg, das Vulkansand abbauen und über den Hafen exportieren will. Da ist jedoch noch nichts entschieden, und eine Abstimmung der Einwohner zu dem Megaprojekt steht noch aus.

Grindavíker Ansiedlung
Die Vulkanausbrüche auf der Halbinsel Reykjanes hatten zuletzt zahlreiche Bewohner des benachbarten Grindavík obdachlos gemacht, und Þorlákshöhn hatte sich auf die Fahnen geschrieben, den Nachbarn Priorität bei der Grundstücksvergabe in einem neuen Wohnviertel zu erteilen. „Die haben den gleichen Zugang zu den Dienstleistungen von Ölfus wie andere,“ versichert Gestur. „Ob das Grundschule, Kindergarten oder Seniorendienstleistungen betrifft.“
Auch im heute nicht mehr bewohnbaren Grindavík hatten viele junge Familien gelebt, deren Kinder derzeit auf Dutzende von Schulen und Kindergärten im Südwesten verteilt sind.

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