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Keine Moskitos in Island

Der Entomologe Erling Ólafsson findet es bemerkenswert, dass die Moskitos weder auf den Färöerinseln noch in Island heimisch geworden sind, obwohl sie in den Nachbarländern existieren. Es gibt keine endgültige Erklärung für die Stechmückenfreiheit der beiden Länder.

myvatn-birdlife_psUm den See Mývatn herum gibt es Mücken und Kriebelmücken aber keine Moskitos. Foto: Páll Stefánsson/Iceland Review.

„Das ist sehr merkwürdig. Es gibt ein paar Erklärungsversuche, etwa dass Island ein ozeanisches Klima hat und dass sie sich darin nicht wohlfühlen, aber das ist Unfug,“ sagte Erling gegenüber ruv.is.

Für ihn ist auch das wechselnde Wetter im Winter keine plausible Erklärung. „Es ist viel eher eine Frage der chemischen Zusammensetzung von Wasser und Erdreich.“

Es könnte aber auch einfach Glück sein, denn die Moskitos könnten leicht mit dem Wind oder dem Flugzeug auf die Inseln geraten und sich an das Klima gewöhnen.

In Island gibt es normale Mücken und Kriebelmücken, vor allem um den See Mývatn herum. Auch wenn sie stechen, gelten sie nicht als Bedrohung wie die Moskitos.

„Der Moskito ist viel aggressiver. Er greift zu jeder Tages- und Nachtzeit an, egal ob man schläft oder wach ist. Er sticht durch die Kleidung hindurch, während die Kriebelmücke nur auf nackte Haut geht,“ erklärt Erling.

DT

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