Kein neues Icesave-Angebot von Island Skip to content

Kein neues Icesave-Angebot von Island

Das isländische Verhandlungskomitee machte gestern Abend nicht wie geplant ein neues offizielles Angebot an Grossbritannien und die Niederlande. Jedoch betonte Finanzminister Steingrímur J. Sigfússon, es werde noch der Versuch unternommen, zu einer Übereinkunft zu gelangen.

Finanzminister Steingrímur J. Sigfússon. Foto: Páll Kjartansson.

Es ist unklar, wann das Verhandlungskomitee nach Island zurückkehren wird. Sigfússon sagte gegenüber ruv.is, es wäre schade, jetzt die Gespräche abzubrechen, auch wenn die Zeit abliefe.

Der Minister sagte, gestern hätten zwei Meetings stattgefunden. Im Mittelpunkt der Diskussionen seien Islands letzte Vorschläge zu den Punkten gestanden, über die die drei Parteien keine Einigung erzielen konnten, wie etwa die Kapitalkosten.

Nach einem Bericht von Morgunbladid hat Lee Buchheit, der Vorsitzende des isländischen Komitees, gegenüber Sigfússon und Premierministerin Jóhanna Sigurdardóttir betont, dass das Icesave-Referendum in Island am 6. März nicht zurückgestellt werden müsse. Er halte das Referendum für Islands stärkste Waffe bei den Icesave-Gesprächen.

Jedoch haben Sigfússon und Sigurdardóttir beide gesagt, es mache nicht viel Sinn, am Samstag ein Referendum abzuhalten, wenn der Entwurf eines neuen und günstigeren Abkommens als das, über das die Isländer abstimmen sollen, auf dem Tisch läge.

Klicken Sie hier, um mehr über Icesave zu lesen.

Übersetzung: Bernhild Vögel.

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