Katzen in Hveragerði vergiftet Skip to content

Katzen in Hveragerði vergiftet

Katzenhalter in Hveragerði in Südisland äußern sich unzufrieden mit der polizeilichen Ermittlungsarbeit, nachdem mehrere Katzen im Ort vergiftet worden sind.

Der stellvertretende Polizeipräsident von Südisland, Þorgrímur Óli Sigurðson, hatte in den Abendnachrichten auf Stöð 2 geäußert, dass der Freigang von Katzen nicht erlaubt sei. Das ist jedoch nirgendwo in den Vorschriften der Stadt Hveragerði zu finden, berichtet Vísir.

Fünf Katzen seien am vergangenen Wochenende verendet, zwei Hunde seien erkrankt, sagt Katzenbesitzerin Theodora Ponzi. Auch Fische seien vergiftet worden, und der Tierarzt habe die Symptome auf eine Vergiftung mit Frostschutzmittel zurückgeführt.

Theodora findet die Angelegenheit sehr ernst. „Da legt jemand vergiftetes Essen in unsere Gärten. Ich habe zwei kleine Kinder, da fühlt man sich nicht mehr sicher, sie zum Spielen nach draußen zu lassen.“

In der letzten Woche war im Garten gegenüber Rattengift gefunden worden. Der Nachbar habe gesehen, wie seine Katze etwas gefressen habe, danach sei sie schwer erkrankt, doch habe er sie mit Natron und Milch retten und zum Tierarzt bringen können.

„Muss ein Kind erst krank werden, damit die Polizei die Sache ernst nimmt?“ fragt Theodora. Bei der Veterinäraufsichtsbehörde, die die Angelegenheit zusammen mit der Polizei untersucht, habe sie die Auskunft erhalten, dass ein halber Teelöffel Frostschutzmittel ausreicht um eine Katze zu töten und ein Kind schwer erkranken zu lassen.

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