Isländischer Autor erhält renommierten Kulturpreis Skip to content

Isländischer Autor erhält renommierten Kulturpreis

Der Isländische Autor Andri Snaer Magnason wird am 28. Februar 2010 mit dem renommierten “KAIROS – Europäischer Kulturpreis” ausgezeichnet. Der wird seit 2007 vom Alfred Toepfer-Institut vergeben an europäische Wissenschaftler und Künstler aus den Bereichen bildende und darstellende Kunst, Musik, Architektur, Film, Fotografie, Literatur und Publizistik.

Andri Snaer Magnason. Photo by Páll Stefánsson.

Magnason erfuhr die Neuigkeit gerade einmal 24 Stunden, nachdem eine Internet-Abstimmung ergab, dass die Isländischen Leser zwei seiner Bücher, Traumland und Die Geschichte des blauen Planeten, unter die besten Werke gewählt haben, die jemals den Isländischen Literaturpreis erhielten, wie mbl.is berichtet.

„Das war eine ziemlich aufregende Woche. Es war erfreulich, die Nachricht [am 1. Dezember über die Bücher] zu erhalten, und dann wurde [am Mittwoch] der KAIROS angekündigt, was eine sehr grosse Ehre bedeutet”, sagte Magnason.

Der Preis hat seinen Namen vom Griechischen Gott Kairos, der der Gott des richtigen Moments ist. Mit KAIROS werden junge, engagierte Künstler ausgezeichnet. Das Alfred Toepfer-Institut zeichnet bereits seit vielen Jahren Kulturschaffende aus, wie auf der Internetseite von „Sagenhaftes Island” zu lesen ist.

Die Jury begründet die Wahl Magnasons wie folgt: „Andri Magnason hat das kontemplative Verhältnis, in dem Dichter seit Jahrhunderten zur Natur stehen, umgedreht und aus dem Besingen und Verinnerlichen der Natur eine aktive, kämpferische Haltung gewonnen. Poesie und planetarisches Engagement, ästhetisches Empfinden und ziviler Widerstand schliessen sich bei ihm nicht aus, sondern bedingen einander.“

Weiterhin steht in der Begründung, einen wichtigen Einfluss auf die Entscheidung habe sein Buch Draumalandid (Traumland), das 2006 erschienen ist, gehabt, in dem er über die Auswirkungen von Grossindustrie auf die Isländische Natur schreibt.

In der Pressemitteilung des Alfred Toepfer-Instituts steht weiterhin, Magnason arbeite mit Humor und Überzeugungskraft, er verleihe einer unideologischen aber kräftigen Graswurzel-Bewegung seine Stimme und sein künstlerisches Talent.

Übersetzung: Gabriele Schneider.

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