Isländische Konzertzentrum offen für mehrere Kunstformen Skip to content

Isländische Konzertzentrum offen für mehrere Kunstformen

Die Ministerin für Bildung und Kultur, Katrín Jakobsdóttir, hat vorgeschlagen, dass Konzert- und Konferenzzentrum am Hafen von Reykjavík auch für andere Kusntformen zu nutzen. Das Zentrum befindet sich noch im Bau und soll nun womöglich auch die isländische Oper und das isländische Tanzensemble beheimaten.

Das isländische Tanzensemble. Foto von Páll Stefánsson.

„Wir wollen das Bestmöglichste aus diesem Gebäude heraus holen und nicht nur auf den musikalischen Teil setzen, sondern auch auf Konferenzen. Damit sind Profitmöglichkeiten verbunden,“ erzählte Jakobsdóttir der Zeitung Fréttabladid.

Der Intendant der isländischen Oper Stefán Baldursson sagte, dass er sich das Gebäude angesehen habe und sehr zufrieden sei.

„Das Ministerium und Austurhöfn [das vom Staat geführte Unternehmen, welches für den Bau verantwortlich ist] kamen auf uns zu und nach eingängiger Betrachtung entschied sich der Vorstand positiv auf diese Anfrage zu reagieren,“ sagte Baldursson.

„Wir denken, dass das geplante Opernhaus in Kópavogur in weite Ferne gerückt ist und obwohl das Gebäude am Hafen nicht für eine Oper und Bühnenaufführungen konzipiert wurde, ist alles möglich, wenn man nur will,“ fügte Baldursson hinzu, bezogen auf den Bau einer neuen Oper in Kópavogur, eine Nachbarstadt von Reykjavík.

Die Geschäftsführerin des isländischen Tanzensemble Ása Richardsdóttir teilte im Rahmen dessen mit, dass sie immer noch darüber sprechen. Man habe sich das Gebäude und die Pläne angesehen, aber über die Kosten wurde noch kein Wort verloren.

„Ursprünglich wurde bei der Planung kein Tanzensemble miteinbezogen, deshalb ist es offensichtlich, dass einige Änderungen durchgeführt werden müssen, wenn es nötig ist. Die wichtigste Frage ist, was werden die Änderungen kosten und was sind die künstlerischen Möglichkeiten,“ sagte Richardsdóttir.

Anna Kristín Einarsdóttir, Chefdirigentin des Iceland Symphony Orchestra, zeigte sich über weitere Veranstaltungen im Zentrum erfreut.

„Das ist nur positiv. Soweit es mich betrifft, ich dachte immer schon, dass es komisch ist die Oper hier nicht miteinzubinden. Ich glaube fest an eine Zusammenarbeit und das jeder durch dieses grosse Bauwerk Vorteile haben wird,“ äusserte Einarsdóttir.

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