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Isländer gegen Spielbanken

Fast 64 Prozent der Teilnehmer an einer neuen Umfrage durch MMR (Media and Market Research) sprechen sich dagegen aus, den Betrieb von Kasinos in Island zu legalisieren. Allerdings sind 71 Prozent der Männer im Alter unter 30 Jahren Befürworter der Idee.

Icelandair hatte Anfang Februar um Genehmigung für den Betrieb einer Spielbank im Hilton-Hotel Nordica in Reykjavík ersucht. Foto: Páll Stefánsson.

MMR untersuchte, wie stark der Widerstand der Menschen gegen den Kasinobetrieb ist. 39,5 Prozent der Befragten sind grundsätzliche Gegner, 24,2 Prozent sind eher gegen den Betrieb als für ihn, 20,6 Prozent finden die Erlaubnis besser als das Verbot und 15,7 Prozent favorisieren uneingeschränkt die Genehmigung von Spielbanken, berichtet Morgunbladid.

Es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen der Haltung von Männern und Frauen und zwischen verschiedenen Altersgruppen. 46 Prozent der Männer, aber nur 26 Prozent der Frauen befürworten Spielbanken in Island.

55 Prozent der Umfrageteilnehmer, die jünger als 30 sind, wollen Spielbanken, aber unter den 30 bis 49-Jährigen finden sich nur 35 Prozent Befürworter und bei den über 50-Jährigen sind es sogar nur 21 Prozent. Wie bereits erwähnt versprechen sich junge Männer am meisten von der Legalisierung.

Icelandair hatte Anfang Februar um Genehmigung für den Betrieb einer Spielbank im Hilton-Hotel Nordica in Reykjavík ersucht. Dafür wäre eine Gesetzesänderung nötig, denn Glücksspiel ist gegenwärtig in Island illegal.

Der Vorschlag von Icelandair basiert auf dem dänischen Modell, nach dem der Spielbankbetrieb speziellen Lizenzen unterliegt und die Gewinne zu 60 Prozent in den Staatshaushalt fliessen.

Übersetzt und zusammengefasst von Bernhild Vögel.

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