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Island entsendet Delegierten nach Griechenland

Das isländische Rote Kreuz hat den Dozenten für Psychiatrische Krankenpflege, Páll Biering, als Delegierten nach Griechenland entsandt. Damit schickt das Land zum ersten Mal einen Delegierten in ein Land innerhalb Europas.

Das isländische Rote Kreuz hat auch eine Spendensumme von 13 Mio. ISK (92.400 EUR) überwiesen, als Antwort auf einen Spendenaufruf des Internationalen Roten Kreuzes und anderer Hilfsorganisationen, um die Hilfsleistungen bei der Arbeit in den Flüchtlingslagern in Greichenland zu unterstützen. Die Gelder werden für Nahrungsmittel, Gesundheitsfürsorge, Verteilung von Hygienesets und für die Hilfestellung bei der Kontaktaufnahme mit Familienmitgliedern und Freunden verwendet.

Mehr als 600.000 Flüchtlinge sind in diesem Jahr in Griechenland angekommen. In den vergangenen drei Monaten ist der Strom der Flüchtlinge stetig angewachsen. Mehr als 300.000 Personen sind nach Lesbos gekommen, eine Insel, die gerade mal zwei Quadratkilometer gross ist.

Freiwillige und Mitglieder des griechischen Roten Kreuzes arbeiten nach Auskunft des isländischen Roten Kreuzes Tag und Nacht daran, den Bedürftigen die allernotwendigste Hilfestellung zu geben. Der grosse Bedarf hat die Belastbarkeitsgrenze der griechischen Hilfsorganisationen längst erreicht.

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