Influenza stört Pferdeschauen in Island Skip to content

Influenza stört Pferdeschauen in Island

Derzeit verbreitet sich ein Husten unter den isländischen Pferden und verzögert die Vorbereitungen auf das grosse nationale Tuirnier Landsmót im Sommer. Die Tierärztin Sígrídur Björnsdóttir empfiehlt den Reitern dringend, ihre Pferde zu schonen wenn sie krank sind, und sie keinesfalls auf Turniere oder Schauen zu fahren.

Ein Turnier in 2003. Foto: Páll Stefánsson.

Die Krankheit ist bisher nicht näher untersucht worden, aber Björnsdóttir meint es könnte eine neue Virusinfektion sein, welche bisher in Island nicht aufgetaucht sei und gegen die die Pferde keine Antikörper entwickelt hätten. Oft folgen auf die Virusinfektion bakterielle Infekte, die dann zu Fieber und Auswurf führen, berichtet das Morgunbladid.

„Das Problem ist, dass die Pferde oft lange brauchen um sich wieder zu erholen. Wir wissen nicht wirklich, wie lange es dauert bis sie wieder ganz hergestellt sind,“ sagte Björnsdóttir. Wenn das Training zu früh beginne, könnte es die Pferde im Genesungsprozess zurückwerfen.

„Die Reiter müssen das ernst nehmen. Wir wissen heute dass das Problem weitaus ernster ist als wir zu Beginn angenommen haben,“ sagte die Tierärztin.

Landsmót, das alle zwei Jahre stattfindenden nationale Turnier, wird dieses Jahr Ende Juni im Skagafjördur veranstaltet.

Vorbereitende Schauen und Turniere haben bereits begonnen. Durch den Pferdehusten wurden landesweit Nennungen zurückgezogen, und sogar die Arbeit an Trainingszentren und an der Pferdeuniversität Hólar musste unterbrochen werden.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

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