Höhere Mehrwertsteuer für Tourismusbranche Skip to content

Höhere Mehrwertsteuer für Tourismusbranche

Der Haushaltsplan 2018 bis 2022 sieht neben Anpassungen im Steuersystem auch eine Mehrwertsteuererhöhung für die meisten Unternehmen in der Tourismusbranche vor. Einzige Ausnahme soll das Gastronomiegewerbe sein, berichtete Vísir in der letzten Woche.

“Mit dem ersten Juli 2018 steigt die Mehrwertsteuer im grössten Teil der Tourismusbranche,” kündigte Finanzminister Benedikt Jóhannesson an. “Sie steigt von elf Prozent auf den üblichen Satz [24 Prozent]. Wir sind der Ansicht, dass die Tourismusbranche den Kinderschuhen entwachsen ist. Sie ist unser grösster Beschäftigungszweig, und da ist es nur normal, sie so zu besteuern wie andere Branchen.”

Die Veränderungen werden dem Staat etwa 16 Mrd. ISK an jährlichen Steuereinnahmen in die Kasse spülen. Sie sollen auch Spielraum für eine weitere steuerliche Veränderung schaffen, der allgemeine Mehrwertsteuersatz von 24 Prozent soll nämlich auf 22,5 Prozent gesenkt werden. Diese Veränderung soll am 1. Januar 2019 in Kraft treten.
“Es ist unser Ziel, das Steuersystem zu vereinfachen,” sagte der Finanzminister. “wir glauben, dass wir mit einer Mehrwertsteuersenkung von 24 auf 22,5 Prozent dem Gehaltsempfänger entgegenkommen, da der Lohn nicht so sehr erhöht werden muss, um die Tarifverträge einhalten zu können.”

Die Tourismusbranche hatte die Mehrwertsteuererhöhung scharf kritisiert.

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