Hohe Gasbelastung verursacht blauen Dunst Skip to content
Photo: Reykjavík.

Hohe Gasbelastung verursacht blauen Dunst

Blauer Dunst vom Vulkanausbruch auf der Halbinsel Reykjanes, vermischt mit Nebel hängt heute wie eine dicke Decke über der Hauptstadt. In dem vulkanischen Dunst befinden sich chemisch veränderte Substanzen, die nicht mit der herkömmlichen Messmethode für Schwefeldioxid gemessen werden können, wie die Reykjavíker Gesundheitsbehörden informieren. Bei gutem Wetter findet eine chemische Veränderung des Schwefelgases statt, welche den blauen Dunst verursacht, berichtet RÚV.

Der Dunst kann Müdigkeit, Kopfschmerzen und Reizungen in Hals und Augen verursachen, ausserdem grippeartige Symptome. Empfindliche Personen und Kinder sollten sich bei dieser Wetterlage nicht zu lange draussen aufhalten und sich nicht belasten. Auch weniger empfindliche Menschen können Symptome verspüren.
Þorsteinn V. Jónsson, ein Experte für Luftqualität bei der Umweltbehörde, hatte RÚV im Mai gegenüber angegeben, der blaue Dunst werde sich öfter einstellen, wenn der Vulkanausbruch andauere.

Bei vulkanischer Gasbelastung wird folgendes angeraten:
– Herz- und Lungenpatienten sollten ihre Medikamente griffbereit halten
– Empfohlen wird das Atmen durch die Nase. Körperliche Betätigung draussen sollte bei starker Verschmutzung vermieden werden, weil die giftigen Stoffe so in die Lunge gelangen
– Zum Schutz vor den giftigen Gasen sollten innerhalb des Hauses die Fenster geschlossen bleiben und die Klimaanlage ausgeschaltet sein. Das Gas gelangt nicht ins Haus, wenn dort die Temperatur höher ist als in der Aussenluft. Wenn sich der Wind dreht, sollte man das Haus gut durchlüften.
– Atemschutzmasken schützen nicht vor Gasbelastung.
Zu Beginn der neuen Woche kommt der Wind aus Nordwest und weht die Gaswolken wieder hinaus aufs Meer.

 

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