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Himmel klart nach Aschefall auf

Der Himmel über dem Gebiet des Eyjafjallajökull klarte gegen 15 Uhr gestern auf, nachdem von vergangener Woche an nach heftigem Ascheregen die Sicht sehr schlecht gewesen war und tagelang Dunkelheit geherrscht hatte.

Foto: Bjarni Brynjólfsson.

GPS-Aufnahmen zeigen abflauende Wolkenbildung an der Ausbruchsstelle, was darauf hinweist, dass das Magmavolumen in den Magmakammern unter dem Gletscher schwindet und dass sich die vulkanische Akivität verringert, berichtet ruv.is.

Der Fluorgehalt der Asche, die der Eyjafjallajökull ausgestossen hat, ist in den vergangenen 24 Stunden vier bis fünf mal so hoch gewesen wie bisher.

Níels Óskarsson, Geologe am Institut für Geowissenschaften der isländischen Universität, nennt als Grund dafür, dass die Asche nun aus trockenen Kratern stammt.

Vorher hatte Dampf, der in der Atmosphäre kondensiert war, saure vulkanische Substanzen reduziert, unter anderem auch das Fluor.

Derzeit finden sich in jedem Kilo Asche 850 Milligramm Fluor. Das sind etwa 60 Prozent des Fluorgehaltes, den man in der am höchsten belastetsten Asche von Ausbrüchen der Hekla gefunden hat.

Óskarsson sagte, das Fluor sei vor allem gefährlich für Tiere. Es wird jedoch vom Regen ausgewaschen und dadurch innerhalb kurzer Zeit harmlos.

Lesen Sie hier mehr zum Ausbruch.

Klicken Sie hier um Vorsichtsmassnahmen vor, während und nach einem Ascheregen zu lesen.

Unsere Sonderausgabe des Iceland Review Magazins mit Fotos und Artikeln zum Ausbruch.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

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