Grosser Graben im Krater gesichtet Skip to content

Grosser Graben im Krater gesichtet

By Iceland Review

Die Geologen, die mit TF-SIF, dem Flugzeug der isländischen Küstenwacht über den Eyjafjallajökull flogen, berichteten dass sich ein grosser Graben im Krater des Eyjafjallajökull gebildet hat.

Die isländische Küstenwache. Das Bild bezieht sich nicht auf den Text. Foto: Páll Stefánsson.

Innerhalb der letzten Stunden haben sich grosse Veränderungen ergeben. Gegen 9 Uhr war angenommen worden, dass die Öffnung 200 Meter gross sein könnte. Eine Spalte hatte wegen der schlechten Sicht nicht entdeckt werden können. TF-SIF ist mit Sichtgerät ausgerüstet, welches auch Wolken durchdringen kann, berichtet ruv.is.

Nun sehen die Geologen eine Spalte von etwa 500 Metern. Es gibt Aschefall nach Osten in die Gegend um den Fimmvörduháls. Die Wolke aus vulkanischer Asche und Rauch ist auf eine Höhe von 22.000 Fuss angewachsen.

Die Eruption findet nur unter dem Hauptkrater statt und nicht zur südlichen Seite. Der Gletscherfluss transportiert die Schmelzwasserflut, 1000 Kubikmeter pro Sekunde, mit steigender Tendenz.

Die Fussgängerbrücke über der Lagune ist verschwunden, ausgehend von der Gletscherzunge Gígjökull verstärkt die Flut sich weiter und reicht bis zur Hälfte des Markarfljót.

Autofahrer, die noch am Ufer unterwegs sind, wurden angewiesen, sich auf dem schnellsten Weg nach Hvolsvöllur aufzumachen. Der Zivilschutz rät allen, die nach Landeyjar unterwegs sind, um ihre Tiere zu versorgen, das gleiche zu tun. Sie sollen sich unverzüglich nach Hvolsvöllur begeben.

Lesen Sie hier mehr zum Ausbruch.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!