Gemeinden gegen Hochspannunsgleitung Skip to content

Gemeinden gegen Hochspannunsgleitung

Die Gemeindeverwaltung der Region Eyjafjarðarsveit in Nordisland hat sich gegen Pläne des Energieversorger Landsnet ausgesprochen, eine 220 Kilovolt-Hochspannungsleitung quer über den Fjord Eyjafjörður zu legen, berichtet ruv.is.

In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Akureyri präferiert die Gemeindeverwaltung ein unterirdisches Stromkabel, welches ähnlich teuer wie die Hochspannungsleitung ist.

Vor vier Jahren hatte Landsnet zum ersten Mal einen Antrag auf die Hochspannungsleitung gestellt. Im Frühjahr wurde ein Vorschlag für die 220 Kilovolt-Mastenanlage über den Fjord vorgelegt, doch hatte keine Einigung erzielt werden können. Stattdessen formierte sich Widerstand, und die Forderung nach einem Erdkabel wurde laut.

Die Mehrzahl der Einwohner und die Mehrheit des Gemeinderates sei gegen die überirdische Anlage, sagte Jón Stefánsson vom Gemeinderat des Eyjafjarðarsveit. „Wir sind uns da sehr einig.“

Landsnet habe keine finanziellen Mittel für andere Lösungen als Hochspannungsmasten. „Die wollen einfach den billigsten Weg verfolgen und schauen gegenüber der Gemeinde was am günstigsten ist.“

Die Hochspannungsleitung müsste weit draußen auf dem Land gebaut werden, um die Flugsicherheit des Flughafens von Akureyri zu gewährleisten. Doch diese verlängerte Leitung würde die Kosten nur erhöhen.

Das Eyjafjarðarsveit und die Stadt Akureyi haben Landsnet nun angeboten, gemeinsam einen günstigen Weg für ein unterirdisches Stromkabel zu finden. „Wir dürfen nicht vergessen dass es sich hier um eine Entscheidung für die kommenden 50 bis 70 Jahre handelt,“ erklärte Jón.

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