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Gebühren für Pannenhelfer im Gespräch

Nun ist es soweit: die isländischen Rettungseinheit Björgunarsveit denkt über eine Gebühr für kleinere Rettungsfälle nach.

ice-sar2Foto: ICE-SAR.

60% aller Anrufe kamen im vergangenen Jahr wegen Straßenproblemen und Wetterverhältnissen. In der Region Mývatnssveit hatten Retter beispielsweise über 100 mal ausrücken müssen, um festsitzenden Autofahrern zu helfen. Arbeitgeber würden langsam müde, ihre Angestellten ständig in den Einsatz ziehen lassen zu müssen, heißt es bei der Dachorganisation Slysavarnarfélagsins Landsbjargar – die Retter sind immer Freiwillige, die für ihren Einsatz von der Arbeit freigestellt werden. Nicht jeder Arbeitgeber zahlt die Ausfallstunden.

Das grundsätzliche Problem sei, daß es auf dem Land keine anderen Unternehmen gibt, die in Bagatellfällen angerufen werden können. Insgesamt müsse auch von den Mietwagenfirmen besser informiert werden – über gesperrte Straßen und darüber, wer da den Touristen aus eigentlich dem Schlamm zieht. Eine serienmäßige Schaufel im Auto sei natürlich das günstigste Rettungsinstrument. Und dann müsse man sich, so Kristján Steingrímsson von der Rettungseinheit Mývatnssveit, auch fragen, ob es überhaupt Aufgabe der Björgunarsveit sei, festsitzende Autos wieder flottzumachen.

DT

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