Für Werbeclip den Kárahnjúkarstaudamm hochgefahren Skip to content
Photo: Screenshot from LR-Video on youtube.

Für Werbeclip den Kárahnjúkarstaudamm hochgefahren

Die britische Rennfahrerin und Stuntfrau Jessica Hawk­ins ist für einen Autowerbespot die Staumauer des Kraftwerks Kárahnjúkarvirkjun hochgefahren, berichtet mbl.is. Am Schluss ihres halsbrecherischen Ausflugs raste sie den Ablaufkanal bergaufwärts, über den das gestaute Wasser mit 750 Tonnen pro Minute in die Talsperre Hálslón geleitet wird. Wenn Hawkins dort die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hätte, wäre sie von den Wassermassen 90 Meter in die Tiefe der Schlucht Hafra­hvammagljúf­ur gerissen worden.

Der Stunt war Teil der Werbekampagne für einen neuen Geländewagen, die Aufnahmen zu dem Video hatten im vergangenen August in Island stattgefunden. Stein­arr Logi Nes­heimer, Chef der Produktionsfirma Polarama, ist hochzufrieden mit dem Ergebnis und hält es für eine grossartige Werbung für Island. Zunächst habe man sich ja doch am Kopf gekratzt, als der Kunde mit dem Ansinnen kam, ob es wohl möglich sei, den Staudamm hinaufzufahren. Doch dann habe man die Ärmel hochgekrempelt und das Unmögliche möglich gemacht. Wie die Höllenfahrt über den Ablaufkanal durchgeführt wurde, bleibt Geheimnis der Produktionsfirma, doch gibt Steinarr zu, dass auch allerlei Filmzauber mit im Spiel gewesen sei.

Hier gibt es den Werbeclip.

Genehmigungen von Landsvirkjun und Landbesitzern lagen vor
Nach Angaben von BL Marketingleiterin Bergljót Mist Georgsdóttir habe die Autofirma die Erlaubnis von Kraftwerksbetreiber Landsvirkjun und allen Landeigentümern für die Filmaufnahmen eingeholt. Zu allen Zeiten habe die Sicherheit an erster Stelle gestanden. Man habe die Power des Fahrzeugs zeigen wollen, und Island sei dafür am besten geeignet gewesen.
Sie bestätigt, es habe keine Seile gegeben, die das Fahrzeug den Kanal hinaufgezogen hätten, und es sei kein Scherz gewesen, wenn im Clip erwähnt wird, dass die Fahrerin verloren sei wenn sie die Kontrolle über das Steuer verliere.

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