Erste Sturmopfer sitzen fest Skip to content

Erste Sturmopfer sitzen fest

Das für heute angekündigte Unwetter hat bereits seine ersten Opfer gefunden.

Etwa 200 Mann, Touristen wie Einheimische, sitzen auf dem Vesturlandsvegur zwischen Reykjavík und Borganes fest, sie wurden in ein Notfalllager in die Klébergskóli gebracht, wo sich Mitglieder des örtlichen Rettungsteams um sie kümmern. Am Morgen waren auch zwei Busse und mehrere PKW von der Strasse abgekommen. Verletzt wurde niemand.

Der Vesturlandsvegur ist wetterbedingt nun gesperrt. Das Unwetter hatte dort früher zugeschlagen als erwartet, und viele hatten gedacht, sie schaffen es noch. Teammitglieder von Landsbjörg befinden sich an der Ausfallstrasse und schicken Autofahrer zurück. Im ganzern Land sind die Freiwilligen in Bereitschaft, bislang gab es jedoch keine grösseren Schäden.

Für Südisland ist zudem eine Lawinenwarnung herausgegeben worden. Der starke Schneefall der letzten Tage hat zu grossen Mengen an losem Schnee und Schneebrettern geführt, welche sich mit dem heutigen Tauwetter lösen können. Besondere Vorsicht gilt in Kirkjubæjarklaustur, wo es oberhalb des Dorfes am Berg ungewöhnlich stark geschneit hat.

Sämtliche Inlandsflüge sind bis auf weiteres abgesagt.

Þorsteinn Gunnarsson, der Pressesprecher der Rettungsorganisation Landsbjörg, sagte RÚV gegenüber, der Sturm käme für niemanden unerwartet, weder für Touristen noch für Einheimische. Seit gestern seien Warnungen veröffentlicht worden. Landsbjörg habe entsprechende Mitteilungen an etwa 3000 Reiseunternehmen geschickt.

“Ein Teil unserer prophylaktischen Arbeit in Bezug auf die Touristen ist bereits gestern erfolgt. Da haben wir Warnhinweise zum Wetter an etwa 3000 Reiseunternehmen im ganzen Land geschickt, welche ausgedruckt und aufgehängt werden können. Es geht darum, die Tourismusbranche zu informieren und es für sie einfacher zu gestalten, die Informationen an ihre Kunden weiterzugeben. Das ist Bestandteil des Safe Travel Projektes.”

Heute sei definitiv kein Reisewetter, betonte Þorsteinn und forderte die Leute auf, alle unnötigen Fahrten zu vermeiden.

Hier kann man die Entwicklung des Wetters verfolgen, hier sind die Strassensperrungen zu sehen. Und hier sind die Livecams der Strassenabschnitte zu finden.

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