Entkommener Strafgefangener stellt sich der Polizei Skip to content

Entkommener Strafgefangener stellt sich der Polizei

Matthías Máni Erlingsson, der vor gut einer Woche aus der Strafanstalt Litla-Hraun bei Eyrarbakki entkommene Sträfling, hat sich gestern der Polizei gestellt. Die tagelange Suche nach ihm war erfolglos verlaufen, Hinweise hatten sich jedoch verdichtet, dass Matthías sich im Süden des Landes, möglicherweise in Flúðir oder Laugarás aufhielt.

litlahraun_psLitla-Hraun. Foto:Páll Stefánsson.

Am Ende war es auf Ásólfsstaðir, einem Pferdezuchtbetrieb im Þjórsádal, wo er aufgegriffen wurde, nachdem er am frühen Morgen dort geklopft hatte, um dem Landwirt zu sagen, dass er aufgebe. Sigurður Páll Ásólfsson und sein Sohn ließen ihn in ihr Haus, gaben ihm vom Weihnachtsmahl zu essen und riefen dann mit seinem Einverständnis die Polizei, berichtete ruv.is.

Nach Angaben der Polizei war Matthías mit einem Gewehr mit Schalldämpfer, Messern und einer Axt ausgerüstet gewesen, die er vor Betreten des Hauses abgelegt hatte. Auch Lebensmittel habe er in einem Rucksack mit sich geführt. Die Dinge stammten aus einem Sommerhaus in Árnes, in welches der im Überlebenstraining Versierte eingebrochen war, um sich mit notwendigen Dingen für einen Outdoor-Aufenthalt zu versorgen.

Arnar Rúnar Marteinsson von der Polizei in Reykjavík, sagte gegenüber ruv.is, dass Mattthías vor allem aus Sorge um seine Familie und besonders seine Mutter aufgegeben habe. Er sitzt nach einem Mordversuch an seiner Stiefmutter im Gefängnis und war ausgebrochen, nachdem er sie erneut mit dem Tod bedroht hatte. Die Stiefmutter ist nach Angaben der Polizei außer Landes gegangen.

DT

Hier lesen Sie, wie Matthías aus dem Hochsicherheitsgefängnis entkommen konnte.

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