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Endlich wieder einkaufen in Kópasker

By Iceland Review

Der Johannistag (Jónsmessa) am 24. Juni jeden Jahres gilt als Gedenk- und Geburtstag Johannes’ des Täufers. Über die Johannisnacht, also die Nacht auf den 24. Juni, wird gesagt, dass das Vieh dann sprechen könne und Seehunde sich in Menschen verwandelten.

Im kleinen nordisländischen Ort Kópasker, der übersetzt Schäre (kleine Insel) des Seehundjungen heißt, geschieht in diesem Jahr zu Jónsmessa ebenfalls so etwas wie ein kleines Wunder.

Dann nämlich eröffnet im etwas mehr als 100 Seelen zählenden Dorf ein Laden. Nachdem das einzige Geschäft Ende 2013 dichtmachte, mussten die Bewohner weit fahren, um einkaufen zu können. Meist ins 100 Kilometer entfernte Húsavík.

Darum gründeten die Einwohner eine Gesellschaft, kauften das Lebensmittelgeschäft und suchten per Inserat nach einem Betreiber. Diese Anzeige weckte das Interesse des Ehepaars Guðmundur Baldursson und Inga Sigurðardóttir, die in der weit entfernten Hauptstadt Reykjavík leben.

Jetzt packen die beiden für ihren Umzug ins Nordland auf die Halbinsel Melrakkaslétta, wie 640.is berichtet.

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