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Einmal volltanken, bitte!

Tankstellen in Island sind weitaus mehr als nur Zapfsäulen für Kraftstoff. Vor allem auf dem Land sind sie gleichzeitig Cafés, Restaurants, und Supermärkte, wo man alles von Hufeisen über Geburtstagskerzen bis hin zu Sonntagsbraten kaufen kann. Bisweilen dienen sie auch als Versammlungsorte bei sportlichen TV-Live-Übertragungen.

Und natürlich sind sie gesellschaftliche Knotenpunkte in der rar besiedelten Einsamkeit kurz vor dem Hochland – hier trifft man sich auf einen Kaffee, tauscht Informationen, Grüße und Waren aus, oder hinterlässt Päckchen für Leute, die erst nächste Woche vorbeikommen.

Jeder ist willkommen für die Erledigung seiner Geschäfte, ob mit dem Auto, zu Pferd – oder mit dem Flugzeug. Die Straße 32 über Árnes im Gnúpverjahreppur nach Sprengisandur scheint eine ideale Landepiste für Kleinflugzeuge auf dem Weg ins südliche Hochland zu sein.

Wir wissen leider nicht, ob den Piloten nur der kleine Hunger plagte, als er sein Flugzeug am vergangenen Samstag bei der N1-Tankstelle in Árborg landete, oder ob ihm kurzfristig das Benzin ausgegangen war. In jedem Fall ist er freundlich bedient worden wie jeder andere Kunde auch – und dann weitergeflogen.

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