Drohender Kollaps des isländischen Gesundheitssystems Skip to content

Drohender Kollaps des isländischen Gesundheitssystems

Der ärztliche Direktor des Gesundheitswesens der Hauptstadtregion, Lúdvík Gunnarsson, ist tief beunruhigt über ein wachsendes Problem in den isländischen Kliniken. Die Zahl der Hochschulabsolventen, die nach Spezialausbildungen im Ausland zurückerwartet werden, ist nach den kürzlichen Einschnitten im Gesundheitswesen weiter zurückgegangen.

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Reykjavík. Foto: DOM

„Wir könnten eine ganze Generation von Ärzten verlieren“, sagte Gunnarsson zu mbl.is.

Er berichtete, die Situation in den Kliniken im ganzen Land sei schlecht und die Stellen für Spezialisten seien unterbesetzt.

„Das Gesundheitssystem sieht einem drohenden Kollaps entgegen und es kann keine weiteren Kürzungen überleben.“

Sowohl die Ärzte wie die Verwaltung ständen in der Kritik.

Gunnarsson sagte, ein Teil des Problems läge bei der Verwaltung und ihrem Mangel an Erfahrung und Wissen, wenn es darum gehe, wichtige Entscheidungen zu treffen.

Er sei gebeten worden, sich mit Vertretern des Sozialministeriums zu treffen, um seine Position weiter zu erläutern. Der Sozialminister Gudbjartur Hannesson wird allerdings nicht dabei sein, da er gegenwärtig in Urlaub ist.

Um den Kollaps abzuwenden, hat das Krankenhaus von Akureyri bereits indische Ärzte angeworben. Allerdings sind mangelnde Sprachkenntnisse ein erhebliches Problem bei der Einstellung ausländischer Mediziner.

Hier finden Sie einen Bericht zur Situation im Krankenhaus von Akureyri.

BV

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