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Drogenabhängige nutzen Angebot des Roten Kreuzes

Insgesamt 830 Mal haben Drogenabhängige im vergangenen Jahr ein speziell für Fixer ausgerüstetes fahrzeug des isländischen Roten Kreuzes aufgesucht. Die Initiative trägt den Namen „Frú Ragnheiður“ und hat die Versorgung der Abhängigen mit sauberen Spritzbesteck zum Ziel. Damit soll die Ansteckung mit dem HIV-Virus und der Hepatitis C eingedämmt werden.

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Das Foto steht in keiner direkten Verbindung mit dem Artikel. Themenfoto: Páll Stefánsson.

Am vergangenen Wochenenende hatten spielende Kinder in Suðurnes in Südwestisland benutzte Kanülen auf einem Spielplatz gefunden, berichtete das Morgunblaðið. Die Ansteckungsgefahr durch infizierte Kanülen ist sehr hoch.

Die HIV-Infektionen unter Fixern nehmen zu, im letzten Jahr wurden 24 Neuansteckungen gemeldet. Die meisten Infizierten sind Drogenabhängige, die Rauschgift intravenös konsumieren.

Das nationale Suchtzentrum SÁÁ schätzt, dass es in Island etwa 700 Fixer gibt. Þór Gíslason, der Projectmanager von “Frú Ragnheiður” glaubt, dass sich darunter 250 bis 300 Schwerstabhängige befinden.

Seiner Ansicht nach gibt es für sie keine erflogreiche Lösung innerhalb des Gesundheitssystems und des sozialen Sicherungssstems. Sein Projekt ist ein Versuch, ihre Position zu stärken.

Die Nachfrage für das Servicemobil steige stetig, sagt er. „Am Anfang sind wir nur zweimal die Woche rausgefahren. Inzwischen sind wir an fünf Tagen die Woche jeweils zwei Stunden unterwegs.“

DT

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