DNA-Proben gehen auf Verdächtigen zurück Skip to content

DNA-Proben gehen auf Verdächtigen zurück

Die Polizei bestätigte heute, dass die DNA-Proben, die im Zusammenhang mit dem Mord an Birna Brjánsdóttir ins Ausland zur Analyse geschickt worden waren, direkt mit dem Verdächtigen in Verbindung gebracht werden können, berichtet RÚV. Gestern hatte das Bezirksgericht von Suðurnes einen Verbleib des Verdächtigen um weitere vier Wochen in Untersuchungshaft verfügt. Der Mann, ein Besatzungsmitglied des grönländischen Trawlers Polar Nanoq, hat bislang kein Geständnis zum Mord abgelegt.

Er gestand jedoch, dass er die 20 Kilogramm Hasch, die von der Polizei auf der Polar Nanoq sichergestellt worden waren, nach Grönland hatte schmuggeln wollen. RÚV berichtet, die Polizei habe mehrere Personen in in Island und im Ausland in Zusammenhang mit dem Rauschgift verhört.

Die 20-jährige Birna Brjánsdóttir war am 14. Januar in Reykjavík spurlos verschwunden. Ihre Leiche wurde acht Tage später an der Südküste der Halbinsel Reykjanes gefunden. Der Verdächtige befindet sich seit dem 18. Januar in Haft, am vergangenen Dienstag wurde er aus der Isolationshaft in den normalen Vollzug überstellt.

Die Ermittlungen im Fall Birna gehen gut voran, und mit einem Ergebnis darf bald gerechnet werden. Die DNA-Proben, die in Schweden untersucht worden waren, werden derzeit noch bearbeitet, dann soll der Fall dem Staatsanwalt übergeben werden.

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