Der Pferdedeckenskandal Skip to content

Der Pferdedeckenskandal

Das Mitglied der isländischen Nationalmannschaft bei den Islandpferde-Weltmeisterschaften in Berlin, Jakob Svavar Sigurðsson, hat verlangt, daß eine in Berlin gegen ihn ausgesprochene Verwarnung der Teamleitung zurückgenommen wird, berichtet hestafrettir.is.

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Jakob Svavar Sigurðsson auf Alur frá Lundum. Foto: Henk Peterse

Die Verwarnung sei hestafrettir zufolge in Berlin von einem Mitglied der Teamleitung ausgesprochen worden, weil Jakob eine Pferdedecke der Marke Top Reiter für sein Pferd benutzt habe, statt wie vertraglich vereinbart, eine Decke der Firma Lífland. Auf die Aufforderung, die Decke auszutauschen, habe Jakob geantwortet, es seien ja keine anderen da. Daraufhin wurde ihm von der Teamleitung unsportliches Verhalten zur Last gelegt. Der Reiter warf der Teamleitung widerum vor, Angelegenheiten wie Pferdedecken gehörten in die Hände von Reitern und Trainern.

Insgesamt, so schreibt hestafréttir, habe es in Berlin große Unzufriedenheit unter den Reitern gegeben, was Ausrüstung und Pferdeunterbringung angeht. Auch der Vorsitzende des isländische Pferdezuchtverbandes, Haraldur Þorarinsson, hatte in einem offenen Brief die staubigen und stickigen Zelte der Turnierpferde sowie die schlechte Sicht von den Tribünen kritisiert.

Die “Pferdedeckenangelegenheit” sei bisher aus Rücksicht auf den Sponsor Lífland nicht öffentlich gemacht worden. Der hatte jedoch zugeben müssen, daß die vertraglich zugesicherten Pferdedecken nicht rechtzeitig vor Ort gewesen seien.

Nach Angaben von Hestafréttir steht das Turnierpferd von Jakob, der Hengst Alur frá Lundum, immer noch zum Verkauf. Auch Arnar frá Blesastöðum, den der junge Reiter Arnar Bjarki Sigurðarson vorgestellt hatte, ist noch zu haben.

DT

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