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Der isländische Sherlock Holmes

By Iceland Review

Ómar Ragnarsson hat in seiner langen Karriere schon viele Tätigkeiten ausgeübt. Er war Journalist, Entertainer, Pilot und Songwriter, ging in die Politik und wurde zu einem der profiliertesten Umweltschützer Islands.

Nun sieht sich der über Siebzigjährige vor eine neue Herausforderung gestellt. Über die Feiertage wurde sein Auto bei einem Autohaus gestohlen. Er bekam den Geländewagens Dienstag Nacht zurück – doch ohne Reifen, Radio und Umlaufbleche.

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Ómar Ragnarsson mit seiner Detektivmütze. Foto: Páll Stefánsson/Iceland Review

In seinem Blog beziffert Ómar den Schaden auf etwa 400.000 ISK (2.500 Euro). Er schreibt, der Vorfall habe ihm Einblick in eine besondere Welt verschafft. Diese Leute würden offensichtlich spezielle Autoteile stehlen. Da auch die Nummernschilder abgeschraubt wurden, müssten professionelle Diebe am Werk gewesen sein, die die Schilder benutzen wollten, um bei weiteren kriminellen Taten die Polizei in die Irre zu führen.


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Das gestohlene Fahrzeug. Foto: Ómar Ragnarsson

Ómar sagte, er nähere sich immer mehr der Lösung des Falles. Die Täter müssen seiner Ansicht nach zwei Männer gewesen sein, die den Wagen vom Autohaus an der Straße Bíldshöfði im Osten der Stadt abgeschleppt, ausgeschlachtet und bei Örfirisey in der Nähe des alten Hafens abgestellt haben. Der Tachostand deute darauf hin, dass die Diebe einen Unterschlupf in Stadtnähe benutzt hätten.

„Das ist ein bisschen Detektivarbeit. Man weiß nicht, ob der Fall gelöst werden kann oder nicht“, meinte Ómar.

Wir denken, er wird es schaffen. Und wenn Sie, liebe Leser, eine Information oder einen Tipp haben, leiten wir ihn gern an Ómar weiter.

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