Chinesen erforschen Nordlicht in Island Skip to content

Chinesen erforschen Nordlicht in Island

Chinesische Wissenschaftler sind in der vergangenen Woche nach Nordostisland gereist, um einen geeigneten Ort für ein Forschungszentrum zu finden. Sie möchten dort anhand von Beobachtungen des Nordlichts Informationen zum Klimawandel und zu einem Satellitennetzwerk bündeln.

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Themenfoto: Páll Stefánsson.

Die Wissenschaftler haben bereits seit einiger Zeit mit dem Wissenschaftlichen Institut der Universität Island und dem isländischen Wetterdienst zusammengearbeitet. Das Polarforschungsinstitut in China (PRIC) wird die Arbeit des Forschungszentrums finanziell unterstützen, berichtet ruv.is.

Das Zentrum muss weit genug von Zivilisationslicht entfernt und trotzdem ganzjährig erreichbar sein. Mögliche Orte sind die Insel Hrísey, der Gebirgszug von Vaðlaheiði gegenüber von Akureyri, sowie die Höfe Mýri und Svartárkot im Tal von Bárðardalur.

„Es gäbe dort die Möglichkeit, vier Kameras draußen aufzustellen und in einem Innenraum vier oder fünf Computer zu betreiben,“ sagte Þorsteinn Gunnarsson von Rannís, dem isländischen Forschungsfond, über die Kriterien für das Zentrum.

Das Forschungszentrum soll nicht bemannt werden, man möchte jedoch lokal Vereinbarungen treffen, dass die Gerätschaften überwacht werden.

„Das Nordlicht spiegelt das Zusammenspiel zwischen Sonnenwinden und dem Magnetfeld der Erde wieder. Es hat also eine große Bedeutung für den Weltraum,“ erklärt Huigen Yang, der Chef von PRIC die Wichtigkeit des Zentrums für das Satellitennetz.

DT

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