Brutsaison in Nord-Island steckt voller Ungewissheit Skip to content

Brutsaison in Nord-Island steckt voller Ungewissheit

Der jüngste Kälteeinbruch in Nord-Island könnte schlimme Konsequenzen für die Brutkolonien der Eiderenten nach sich ziehen. Laut der lokalen Nachrichten-Internetseite siglo.is aus Siglufjördur, sind knapp 60 Prozent der Eiderenten-Nester der Stadt verlassen.

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Eine Eiderente. Foto: Páll Stefánsson.

Auch Vögel anderer Spezies haben ihre Nester verlassen, und um die Brutsaison vor der absoluten Pleite zu retten, schiessen Vogel-Enthusiasten Möwen ab, damit sie keine Eier aus den Nestern stehlen können, berichtet Fréttabladid.

Laut Morgunbladid kann man noch nicht genau sagen, welche Folgen der Kälteeinbruch haben wird.

„Die Leute sind hauptsächlich wegen der kleinen Vögel besorgt, den Singvögeln und denen, die im Moor nisten. Grösseren Vögeln wie Enten und Gänsen gelingt es normalerweise, das durchzustehen”, sagte Yann Kolbeinsson, Biologe am Nordost-Isländischen Natur-Zentrum.

Im Südwesten hatte der Kälteeinbruch keinen grossen Einfluss. Doch in den vergangenen Jahren ist dort der Mangel an Nahrung für Meeresvögel immer mehr zum Problem geworden. Die Folgen sind nun beträchtlich.

„Die Klippen sind fast leer. Nur wenige Küstenseeschwalben sind angekommen und sie haben nicht mit dem Brüten begonnen. Das ist noch nie passiert, so weit sich unsere ältesten Männer zurückerinnern können”, meinte Jóhann Óli Hilmarsson, Vorsitzender des Vogelschutzbundes Fuglavernd.

In dieser Region scheint bei den anderen Vogelarten alles ganz normal abzulaufen.

Hier lesen Sie mehr über den kalten Frühling.

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