Britische Feministinen schauen nach Island Skip to content

Britische Feministinen schauen nach Island

Die britische Feministin Julie Bindel, die kürzlich unter dem Titel „Island: das feministischste Land der Welt“ in The Guardian einen Artikel veröffentlicht hatte, in welchem sie Island zum Stripteaseverbot gratulierte, sagte dass die Reaktion auf ihren Artikel immens gewesen sei und dass Island ein Beispiel für andere Länder sein könne.

Foto: Páll Stefánsson.

„Viele Leser haben sich an mich gewandt und Informationen über das Gesetz angefordert […] über das weltweit berichtet worden ist,“ sagte Bindel nach Angaben des Morgunbladid. „Manche Parlamentarier, die ich kenne, haben mich kontaktiert und um nähere Information gebeten.“

„Ich glaube dass viele Briten und Bürger in der ganzen Welt die Skandinavier von einem stereotypen Blickwinkel aus betrachten – vor allem wenn es um Isländer geht.“ sagte Bindel.

Offenbar würden die Leute sich nicht klarmachen, wie aktiv die Frauenbewegung in Island ist. Das neue Stripteaseverbot habe einen Einfluss auf das einseitige Klischee, dass Isländer grundsätzlich eine liberale Sexualmoral hätten.

Noch vor wenigen Jahrzehnten war Pornografie in Schweden als Möglichkeit gesehen worden, wie Frauen ihre sexualle Freiheit ausdrücken können – ein Blickwinkel, der dem der Feministen diametral entgegensteht, dass Pornografie Frauen zu Objekten macht.

Durch das Stripteaseverbot haben die Isländer nach Bindels Ansicht dem Bewusstsein für die feministische Sache einen grossen Dienst erwiesen.

Diejenigen, die gegen die Existenz von Striptease Clubs in Grossbritannien kämpfen, könnten nun auf die isländische Entscheidung zeigen und Island als Vorbild in ihrem Kampf benutzen, laut Bindel.

Klicken Sie hier um mehr über das neue Gesetz zu lesen.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

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