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Brand auf den Westmännerinseln

Ein Feuer ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in dem Gebäude Drífandi auf den Westmännerinseln, Südisland, ausgebrochen. Dort befindet sich das Hotel Eyjar und die Buchhandlung Eymundsson. Das Feuer konnte gelöscht werden und niemand wurde verletzt, aber das Gebäude ist schwer beschädigt.

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Themenfoto: Geir Ólafsson.

„Das Löschen war erfolgreich, aber schwierig“, sagte Brandinspektor Ragnar Þór Baldvinsson zu ruv.is, nachdem die Arbeit der Feuerwehr zwischen 9 und 10 Uhr morgens beendet war. Das Feuer war nach der ersten Löschung wieder aufgeflammt.

„Wir dachte zuerst, es seien Leute im Gebäude, aber später stellte sich heraus, das das nicht der Fall war. Da konnten wir uns darauf konzentrieren, das Feuer zu löschen, was wegen Hitze und Rauch etwas schwierig war“, berichtete Ragnar.

„Danach gingen wir zum Feuerwehrgebäude um Pause zu machen, während andere Brandwache hielten. Das [zweite] Feuer begann wohl am Dachboden. Die Dachräume in dem alten Gebäude haben mehrlagige Beschichtungen, so bemerkten wir das Feuer erst, als wir zurückkamen. Es dauerte über eine Stunde, das zweite Feuer zu löschen.“

Es war kompliziert, an den Brandherd zu gelangen, die Feuerwehrleute mussten dazu mehrere Wände einreißen. „Ich denke, die Gefahr hinsichtlich des Risikos von Unfällen oder des Wiederaufflammens des Brandes ist vorbei, aber das Gebäude ist schwer beschädigt. Eine Menge Arbeit wartet, egal was nun geschehen soll“, meinte Ragnar.

Es hat auf den Westmännerinseln in den letzten Jahren etliche Fälle von Brandstiftung gegeben, die bisher nicht aufgeklärt werden konnten. So wurde vor etwa zwei Wochen ein Schleppnetz für die Heringsfischerei im Wert von umgerechnet 315.000 Euro in Brand gesteckt.

Elliði Vignisson, der Bürgermeister der Westmännerinseln sagte zu visir.is: „Leider gibt es viele Indizien dafür, dass ein psychisch kranker Mensch dafür verantwortlich ist.“ Ein Gefrierhaus, eine Lebertranfabrik, ein Wohnhaus in der Hilmisgata, ein Lagercontainer, Müllbehälter und Sportgeräte gehen auf das Konto des oder der Brandstifter.

Allerdings scheint der Brand der vergangenen Nacht nicht vorsätzlich gelegt worden zu sein. „Wir fanden kein Anzeichen dafür. Wir sind schon auf Brände gestoßen, wo absolut klar war, dass sie das Werk eines Brandstifters waren, aber diesmal gibt es keinerlei Hinweise darauf“, sagte Ragnar.

Hier lesen Sie einen Bericht zum Brand in der Lebertranfabrik auf den Westmännerinseln.

bv

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