Björk-Interview: Magma-Chef drohte mit Verleumdungsklage Skip to content

Björk-Interview: Magma-Chef drohte mit Verleumdungsklage

Ross Beaty, Chef des kanadischen Unternehmens Magma Energy, das die Anteilsmehrheit der isländischen Energiegesellschaft HS Orka erworben hat, soll dem kanadischen Magazin Macleans, das am 9. November Äusserungen von Björk auf seiner Internetseite veröffentlicht hatte, mit einer Verleumdungsklage gedroht haben.

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Björk. Copyright: Icelandic Photo Agency.

Nach einer Pressemitteilung von Björks Aktionsgruppe hat Björk bei dem Interview gesagt:

„Unternehmen von Ross Beauty haben wegen schwerwiegender Verstösse gegen humanitäre und gewerkschaftliche Gesetze in Südamerika einen schlechten Ruf.“

Tom Henheffer, der Journalist bei Macleans, der das Interview mit Björk führte, hatte am 12. November folgende Berichtigung auf der Macleans-Webpage veröffentlicht:

„Am 9. November hat Macleans auf seiner Internetseite ein Interview mit Björk geführt, in dem sie behauptete, Ross Beauty und Magma Energy Corp. hätten Gesetze in Südamerika gebrochen. Das ist nicht richtig und wir entschuldigen uns bei Ross Beaty und seiner Firma.“

Björk jedoch sagte, sie habe in diesem Kontext nie Magma Energy Corporation erwähnt, sondern sich auf Pan America Silver bezogen, ein weiteres Unternehmen im Besitz von Beaty, das neben anderen kanadischen Bergbaugesellschaften in den Medien weidlich wegen seines Vorgehens in Südamerika kritisiert worden ist.

Hier erfahren Sie mehr über Björks Kampagne gegen die Privatisierung der isländischen Naturressourcen.

Übersetzung: Bernhild Vögel.

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