Betroffenheit und Solidarität in Island nach Terroranschlägen Skip to content

Betroffenheit und Solidarität in Island nach Terroranschlägen

Isländer und Mitglieder der französischen Mitbürger in Island haben sich gestern Abend vor der französischen Botschaft in Reykjavík versammelt, um ihre Solidarität mit Frankreich zu bekunden und gemeinsam all jener zu gedenken, die während der Attentatsserie in Paris getötet oder verletzt worden sind. Ein Kondolenzbuch ist in der französischen Botschaft ausgelegt worden.

Die Konzerthalle Harpa leuchtet in den Farben der Tricolore, den Farben der französischen Flagge, im Verein mit anderen Gebäuden rund um den Erdball, um Solidarität mit Frankreich zu zeigen. Die französische Flagge wurde auf Halbmast gehisst.

Den letzten Nachrichten zufolge wurden 128 Personen bei den Terroranschlägen getötet, 352 verletzt, davon befinden sich 99 in kritischem Zustand, berichtet France 24. Der französische Staatspräsident François Hollande hat den Notstand ausgerufen und Grenzkontrollen wieder eingeführt.

Islands Aussenminister Gunnar Bragi Sveinsson verurteilte in einer Erklärung “die abscheulichen Terroranschläge, die in Paris stattgefunden haben” und versicherte, dass “die Herzen und Gedanken der Isländer bei den Betroffenen” seien.

“Es ist klar, dass dies Akte von barbarischem Extreminismus sind, denen mit Ruhe und Zurückhaltung begegnen muss. Wir stehen in diesen kritischen Tagen hinter der französischen Nation, mit den französischen Werten von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit im Hinterkopf.”

Das Aussenministerium rät Isländern in Paris, oder Reisewilligen, die Nachrichten und Anweisungen der französischen Behörden aufmerksam zu verfolgen.

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