Berufsbezeichnung „Reiseführer“ soll geschützt werden Skip to content

Berufsbezeichnung „Reiseführer“ soll geschützt werden

Örvar Már Kristinsson, der Vorsitzende der Reiseführervereinigung Islands, ist hochzufrieden mit einem neuen Gesetzentwurf zum gesetzlichen Schutz der Berufsbezeichnung des Reiseleiters, welchen elf Parlamentsabgeordnete gestern vorgelegt hatten. Er sagt, damit sei ein jahrelanger Kampf möglicherweise zuende.

Er hätte jedoch gerne gesehen, dass der Gesetzentwurf noch weiter gehe und die Reiseleitung all jenen untersage, die keine entsprechende Ausbildung haben oder sie nicht beendet haben.

Mit dem beabsichtigen Schutz der Berufsbezeichnung „Reiseführer“ garantiere man, dass der Touristenführer über ein Mindestwissen verfüge, was sowohl die Qualität des Fremdenverkehrs als auch die Sicherheit der Touristen und einen sachgerechten Umgang mit der Natur sichere.

Der Gesetzentwurf war in Zusammenarbeit mit dem Verband der Reiseführer erstellt worden und greift auch ausländische Berufsbezeichnungen wie den „tourist guide“ auf.

Örvar glaubt, die Regierung befürchte, mit einem entsprechenden Gesetz die Reisefreiheit zu beschneiden. Doch sei eine derartige Gesetzgebung in anderen Ländern durchaus üblich. „Bloß weil du in deinem Heimatland gelernt hast, heißt das noch lange nicht, dass du überall Reisen leiten kannst und alles kennst,“ sagte Örvar ruv.is gegenüber.

Er findet, ausländische Reiseführer, die hier in Island arbeiten, müssten eine isländische Prüfung absolvieren. Oft mangele es an Wissen, und oft könnten sie auch die Sicherheit ihrer Reisegruppe nicht gewährleisten. „Das haben wir zum Beispiel am Strand von Reynisfjara gesehen,“ sagte Örvar.

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