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Bei Sturm im Bus übernachtet

Etwa 56 Schüler der nordwestisländischen Gesamtschule FNV von Sauðárkrókur hatten die letzte Nacht zusammen mit dem Busfahrer und drei Begleitpersonen in einem Bus auf dem Djúpvegur (Strasse 61) an der Staðará im Steingrímsfjörður verbringen müssen, nachdem der ansteigende Flusspegel die Strasse unterspült und komplett zerstört hatte, berichtet mbl.is.

Die Strasse war auf einer Länge von sieben Metern auseinandergebrochen, und das Wasser hatte sich in einem heftigen Strom durch den Graben über die Strasse ergossen. Reparatur- und Auffüllarbeiten ermöglichten es dem Bus am Vormittag, nach Hólmavík zu gelangen, wo die Schüler untergebracht wurden. Eine Weiterfahrt von dort ist derzeit unmöglich, weil auch die Strasse von Hólmavík nach Süden durch Wasser zerstört ist, berichtet ruv.is. Die Reparaturarbeiten hier dauern an.

Ein Hotelbesitzer aus Reykjanes in den Westfjorden war in der vergangenen Nacht mit einem schweren Jeep über die Steingrímsfjarðarheiði gefahren, um die festsitzenden Schüler mit einem Imbiss zu versorgen. Die Schülergruppe hatte sich auf dem Heimweg eines Wochenendausflugs in die Westfjorde befunden.

In Ísafjörður in den Westfjorden gab es innerhab der Stadt heftige Überschwemmungen, auch das Krankenhaus war betroffen. Bergungs- und Pumparbeiten sind immer noch im Gange.

In allen Landesteilen muss auch heute mit ansteigenden Flusspegeln, Überschwemmungen und mit Strassenschäden in Uferregionen gerechnet werden. Durch das Tauwetter ist auch der Boden aufgeweicht, nicht befestigte Strassen sind nur mit Allradbetrieb befahrbar.

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