Ausbruch beruhigt sich langsam Skip to content

Ausbruch beruhigt sich langsam

Der Vulkanausbruch in der Holuhraun zeigt ein langsames Nachlassen in vulkanischen Aktivität. Der Ausbruch hatte seit Beginn vor drei Monaten mehr als 80 Quadratkilometer Lava über das Land nördlich des Vatnajökull gebreitet.

Wissenschaftler des isländischen Wetterdienstes und des Geophysischen Institutes der Universität Islands treffen sich regelmäßig mit Vertretern des islänsischen Zivilschutzes und der Umweltagentur.

In einer Erklärung heisst es, dass es in den vergangenen Wochen kleinere Veränderungen in dem Ausbruch gegeben habe und dass die Lava nun hauptsächlich innerhalb geschlossener Kanäle fließt.

Die seismische Aktivität bleibt ungebrochen: das heftigste Erdbeben seit vergangenem Freitagmittag ereignete sich am Montagmorgen am Nordrand der Caldera mit der Stärke 5,4. Etwa 20 Beben der Stärke 4,0 sind seit Freitag aufgezeichnet worden. Insgesamt ereigneten sich in dem Zeitraum 200 Beben.

Die gesammelten Daten seit Beginn der seismischen Aktivtät der Bárðarbunga zeigen einen stetigen Rückgang in Stärke und Anzahl der grossen Erdbeben.

GPS Messungen in der Nähe des nördlichen Vatnajökull zeigen eine anhaltende Absenkung in Richtung Bárðarbunga, die jedoch sukzessive rückläufig ist.

Eine Kommunikation mit der GPS-Station an der Caldera selbst hatte bisher noch nicht hergestellt werden können. In der Erklärung heisst es weiter:

„Wegen der schlechten Wettervorhersage ist es unwahrscheinlich dass Wissenschaftler in den kommenden Tagen zur Bárðarbunga fliegen können. Eine Vernetzung der beiden GPS Stationen soll so bald wie möglich erfolgen.“

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