Askja-Route: Räumdienst kämpft gegen drei Meter hohe Schneewände Skip to content

Askja-Route: Räumdienst kämpft gegen drei Meter hohe Schneewände

By Dagmar Trodler

Askja, Askja parking, Öskjuleið
Photo: Dagmar Trodler.

Seit gestern versuchen Räumfahrzeuge, den acht Kilometer langen Weg zum Parkplatz am Wanderweg zur Askja von Schnee zu befreien, berichtet RÚV. Dort liegt der Schnee nämlich drei Meter hoch und das Wetter verspricht nichts Gutes. Heute Morgen herrschte an der Askja Schneesturm, was es den Männern auf den Schneepflügen nicht gerade leichter machte, aber immerhin schaffen sie es, einen Weg dort zu glätten, wo sie gestern noch Schneemassen geschoben hatten.

Räumdienst mit Pausen
Gísli Rafn Jónsson, der Eigentümer des Busunternehmens Mývatn Tours, der seit über 20 Jahren jeden Sommer Reisende zum Kratersee der Askja bringt, war gestern mit seinem Räumfahrzeug zur Hütte Drekagil gefahren, um sich dort den Männern der Strassenverwaltung anzuschliessen, die seit einer Woche damit beschäftigt sind, den langen Weg zur Askja freizuschaufeln. Zusammen räumen sie jetzt den Weg von der Hütte an der Schlucht Drekagil bis zum Parkplatz, von wo aus Besucher den Wanderweg zur Askja beschreiten. Dort befindet man sich auf 1100 Metern Höhe über NN.
„Und wenn da Schneewände von zwei bis drei Metern Höhe stehen, ist das sehr schwer, da dranzugehen. Ich sehe nicht, dass wir bei diesem Anlauf bis zum Parkplatz kommen, wir müssen da eine Pause einlegen,“ schätzt Gísli.
Gísli kennt die Strecke wie seine Westentasche und hat schon jedes Wetter dort erlebt. Er sagt, der Weg werde normalerweise Ende Juni geöffnet, und dann gebe es auch sofort viel Verkehr auf der Strecke.
„Das heisst, dass da natürlich jetzt viele Leute warten, endlich hier ins Hochland zu kommen, das wissen wir. Es ist einfach wichtig, das hier so schnell wie möglich zu öffnen.“

Späte Schneeschmelze
Auf den Fotos im Nachrichtenlink sieht man allerdings, dass sich Abenteuerlustige möglicherweise noch ein wenig gedulden müssen, denn selbst wenn man einen Weg freiräumt, könnte der Schnee bei einsetzendem Tauwetter für Behinderungen anderer Art sorgen.
Durch die Schneeschmelze sind die beliebten Hochlandrouten wie Sprengisandur oder Gæsavatnaleið in diesem Jahr noch nicht befahrbar. Der Boden hat sich wie ein Schwamm mit Schmelzwasser vollgesogen und verträgt kein Fahrzeuggewicht. Auf dieser Karte sieht man die besonders sensiblen Regionen.
Hier gibt es die Strassenzustandskarte. Fährt man mit dem Curser über die Routen, erscheinen weitere Informationen.

steinapetra

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