Al Jazeera Dokumentation über isländische Muslime Skip to content

Al Jazeera Dokumentation über isländische Muslime

By Iceland Review

Der arabische Nachrichtensender Al Jazeera dreht gegenwärtig eine Dokumentation über das Leben isländischer Muslime, die im Dezember ausgestrahlt werden soll.

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Die Blaue Moschee in Istanbul, der Türkei. Foto: Páll Stefánsson.

Die Dokumentation zeigt, wie Muslime am Rande des Polarkreises den Fastenmonat Ramadan begehen. Anschliessend reist die Crew nach Neuseeland, um die religiösen Praktiken der Muslime während dieses heiligen Monats im islamischen Kalender am anderen Ende der Welt zu studieren, berichtete Fréttabladid.

Unter den Interviewten sind Ólafur Ali Halldórsson, der Vorbeter der Muslimischen Gemeinde in Island, und der Filmemacher Egill Noor Prunner.

Halldórsson konvertierte vor 20 Jahren zum Islam, aber Prunner erst im Februar dieses Jahres, so dass dies sein erster Fastenmonat ist. Auch Prunners Mutter wurde für die Dokumentation interviewt.

„Sie war anfangs ein bisschen unsicher, als ich konvertierte, aber nun hat sie gesehen wie gut es für mich war, so dass sie heute zufrieden ist“, berichtete er.

Halldórsson sagte, die Filmcrew habe sich besonders dafür interessiert, dass die Regeln des Ramadan in Island nicht so strikt befolgt werden wie in anderen Ländern der Welt. Das Fasten wird gebrochen, bevor die Sonne ganz untergegangen ist. „Das ist undenkbar in den meisten anderen Ländern.“

Gewöhnlich fasten Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang. Aber in Island, wo zur Mittsommerwende die Sonne überhaupt nicht untergeht, sind die Tage im Spätsommer noch sehr lang. Der Ramadan findet dieses Jahr zwischen dem 1. und 29. August statt.

bv

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