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Aktivist verlässt Walfänger

Der deutsche Tourist und Anti-Walfang-Aktivist Arne Feuerhahn von der Organisation Hard To Port verließ am Donnerstagabend nach 15 Stunden den Mast des Walfängers Hvalur 8, obwohl er eigentlich beabsichtigt hatte, den Mast 48 Stunden lang zu besetzen. Die Organisation begründete sein Aufgeben damit, dass er angeblich bedroht wurde.

„Arne erhielt viele Drohungen von Walfang-Befürwortern, darunter waren auch Morddrohungen. Arbeiter des Schiffs schlugen zwei Mal mit einer Hebebühne an den Mast. Dann kam die Polizei, um die Angelegenheit ein ruhigere Bahnen zu lenken”, schrieb Hard To Port auf seiner Facebook-Seite, bevor Feuerhahn das Schiff verließ.

Als Feuerhahn noch am selben Abend in den Abend-Nachrichten des Senders Stöð 2 interviewt wurde, erwähnte er keinerlei Drohungen. Die Mitarbeiter des Walfang-Unternehmens Hvalur hätten den Demonstranten ignoriert, außer, dass sie Fotos gemacht hätten, und sie hätten vorgehabt, ihn in Ruhe zu lassen, erklärte der Sprecher des Unternehmens, Halldór Gíslason.

Im Interview berichtete Feuerhahn, er sei zehn Tage vor seiner Aktion von Berlin aus nach Island gekommen und durchs Land gereist. „Als ich erfahren habe, dass Kristján Loftsson [Geschäftsführer von Hvalur] hier noch immer Finnwale jagt, war es mir unmöglich, untätig zu sein.”

Er sagte auch, die Mitarbeiter von Hvalur seien freundlich gewesen. „Sie fotografieren die ganze Zeit. Sie scheinen ganz normale Arbeiter zu sein. Ich weiß nicht, ob sie beim Walfang mitmachen. Ich denke, Kristján Loftsson ist der Bösewicht.”

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