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30 Schafjäger in Island getötet

In den Bergen von Stadarfjöll und Thverfjall im nordisländischen Skagafjördur wurden vergangenes Wochenende 29 Füchse getötet, die man in 3 Fuchsbauten aufgebracht hatte. Diese Füchse waren zu Schafjägern geworden (dýrbítar auf isländisch). In den Bauten fand man Überreste von etwa 70 Lämmern.

Schafe beim Weiden. Foto von Páll Stefánsson.

„Diese Tiere sind so gross und stark wie Hunde,“ sagte der Fuchsjäger Birgir Haukson dem Morgunbladid.

Hauksson und sein Kollege Baldvin Sveinsson hatten die Bauten gefunden. Noch während sie sie beobachteten, erschien ein Fuchs mit Herz und Leber eines Lammes im Maul.

„Die Eingeweide waren so frisch, dass das Herz fast noch schlug,“ sagte Hauksson. „In dieser Situation gibt man sich besondere Mühe, die Tiere zu jagen.“

Schafjäger bringen neue Schafjäger hervor und können mit der Zeit grossen landwirtschaftlichen Schaden anrichten, wenn man sie nicht dezimiert.

Hauksson glaubt, dass die Rudelführer vielleicht Brüder gewesen sind, die in einem Bau von Schafjägern grossgeworden sind. „Nie zuvor habe ich drei Bauten mit Schafjägern in ein und demselben Gebirgszug gefunden,“ sagt er.

„Wenn sich die Füchse vermehren, wird die reguläre Futterbeschaffung – also Eier, Hühner, Vögel – zunehmend schwierig. Das Risiko steigt, dass diese Tiere dann Schafe anfallen,“ erklärt der Fuchsjäger und Vorsitzende von Bjarmaland, der isländischen Vereinigung der Berufsjäger für Füchse und Minke, Snorri H. Jóhannesson.

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