Tödlicher Verkehrsunfall bei Pétursey

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Ein weiterer tödlicher Verkehrsunfall ist zur Statistik des Jahres 2024 hinzugekommen, damit liegt die Zahl der Verkehrstoten bei sechs in nur einem Monat, soviele wie noch niemals zuvor.
Gestern hatte sich bei Pétursey in Südisland ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, ein Geländewagen war mit einem Traktor zusammengeprallt. Nach Angaben von Vísir erlag der Traktorfahrer seinen Verletzungen noch am Unfallort. In dem anderen Fahrzeug hatten ausländische Touristen gesessen.

Der Unfall hatte sich gestern Abend gegen 19 Uhr ereignet, für die Bergungsarbeiten hatte der Ringstrassenabschnitt gesperrt werden müssen und konnte erst kurz vor Mitternacht wieder geöffnet werden. Pétursey liegt etwa 20 Kilometer westlich von Vík í Mýrdal.

Die Polizei und der Ermittlungsausschuss für Verkehrsunfälle untersuchen den Unfall auf Ursache und Hergang. Bislang macht die Polizei keine Angaben dazu, wieviel Glätte es auf dem Strassenabschnitt gegeben habe. Vísir schreibt, dass gestern Abend schwierigere Bedingungen mit starkem Wind aus Südost geherrscht hätten, RÚV erwähnt Schneefall.
Am Abend hatte in der Kirche von Vík eine Andacht im Gedenken an den Verstorbenen stattgefunden.

Tödlicher Verkehrsunfall am Grindavíkurvegur

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Strasse Grindavíkurvegur sind zwei Personen ums Leben gekommen, als gegen Mittag ein PKW mit einem Betonmischfahrzeug zusammenprallte, berichtet RÚV.
Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, befanden sich beide Fahrzeuge ausserhalb der Strasse. Am Unfallort herrschte starke Glätte. Der Unfallermittlungsausschuss hat seine Arbeit aufgenommen, und auch die Spurensicherung ermittelt. Die Strasse war zeitweise gesperrt gewesen.

Der Grindavíkurvegur verbindet den Ort Grindavík mit der Flughafenstrasse Reykjanesbraut im Norden der Halbinsel und war im November aus Sicherheitsgründen gesperrt worden, nachdem die Erdbeben der Region starke Schäden im Asphalt verursacht hatten und ein Vulkanausbruch in Strassennähe als hochwahrscheinlich galt. Den Bewohnern des evakuierten Küstenortes Grindavík war jedoch eine Durchfahrt gestattet gewesen, und auch die Bauarbeiter, die den Schutzwall um das Kraftwerk Svartsengi errichten, benutzen die Strasse.
Von der Polizei gibt es zur Stunde keine weiteren Informationen zum Unfallhergang.

 

Kleiner Junge stirbt nach Unfall im Skötufjörður

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Der kleine Junge, der sich in dem am Samstag im Skötufjörður verunglückten Fahrzeug befunden hatte, ist verstorben, berichtet RÚV. Das hat die polnische Botschaft in Island am Nachmittag mitgeteilt.

Die dreiköpfige Familie war nach einer Auslandsreise auf dem Heimweg in die Westfjorde unterwegs gewesen. Bei Glatteis war das Auto von der Fahrbahn abgekommen und in den Fjord gestürzt. Vorbeifahrene hatten die Verunglückten aus dem Wasser gerettet und Erste Hilfe geleistet, bis Rettungskräfte den Ort erreichten. Die Rettungsarbeiten wurden dadurch erschwert, dass die Strassen stark vereist waren und an der Stelle des Unfalls keine Mobiltelefonverbindung aufgebaut werden konnte.
Der Junge war zwei Jahre alt gewesen. Seine Mutter war am Samstagabend auf der Intensivstation der Uniklinik in Reykjavík verstorben.

Skötufjörður: ein Autoinsasse nach Unfall verstorben

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Eine Person aus dem gestern Morgen in den Skötufjörður gestürzten Fahrzeug ist gestern Abend verstorben. Wie die Polizei der Westfjorde in einer Mitteilung schreibt, hatte sich eine dreiköpfige Familie in dem Auto befunden. Vorbeifahrende Ersthelfer hatten Mutter und Kind aus dem im Wasser liegenden Fahrzeug befreit und an Land mit Wiederbelebungsmassnahmen begonnen. Der Mann hatte sich auf dem Dach des Fahrzeugs befunden und war ausgekühlt, aber unverletzt.

Nach den Erstrettungsmassnahmen vor Ort war das Ehepaar mit Kleinkind per Hubschrauber nach Reykjavík geflogen worden, wo die Frau gestern Abend auf der Intensivstation verstarb. Ihr Mann und das Kind befinden sich weiterhin in Behandlung. Die Familie war in der Nacht aus Polen eingereist und hatte sich auf dem Weg in ihr Zuhause in Flateyri befunden.

Wie gestern berichtet, war vorsichtshalber ein grosser Teil der Ersthelfer und Einsatzkräfte in vorläufige Quarantäne gebracht werden müssen, weil zahlreiche Personen an Bord des Flugzeugs infiziert waren. Etwa 20 Personen hatten die Nacht im Quarantänehaus im Önunarfjörður verbracht und sind heute Vormittag getestet worden.
Der Unfall wird nicht nur polizeilich untersucht, sondern liegt auch dem Untersuchungsausschuss für Verkehrsunfälle vor.

 

Auto landet mit drei Insassen im Fjord, Helfer müssen in Quarantäne

Um die 20 Helfer, die heute Morgen drei Verunfallte aus einem in den Skötufjörður gestürzten Auto gerettet hatten, sitzen in vorläufiger Quarantäne. Das Fahrzeug war gegen 10 Uhr im Ísafjarðardjúp von der vereisten Fahrbahn abgekommen und in den Fjord gestürzt. Im Auto hatten sich der Fahrer, seine Frau und ein Kleinkind befunden. Sie waren aus Polen gekommen und nach dem ersten Test auf dem Weg in die Quarantäne in ihrem Zuhause in den Westfjorden, berichtet RÚV.

Das negative Ergebnis des ersten Tests  war heute Nachmittag gegen 15 Uhr mitgeteilt worden. Weil in dem Flugzeug der Verunfallten jedoch eine beträchtliche Zahl an infizierten Personen gesessen hatte, war entschieden worden, alle etwa 20 Helfer, die den Verunfallten bei der Rettungsaktion nahegekommen sind, in vorläufige Quarantäne zu schicken.

Karl Ingi Vilbergsson, der Polizeileiter in den Westfjorden, teilte mit, dass für die Betroffenen das Quarantänehaus Holt im Önundarfjörður zur Verfügung stehe. Die Helfer werden morgen früh getestet. Wie es mit ihnen dann weitergeht, wird nach Eingang der Ergebnisse entschieden.

Dramatische Rettungsaktion
Vier Autofahrer in drei Fahrzeugen kamen als erste zur Unfallstelle. Sie schafften es, die Leute aus dem Auto im eiskalten Wasser zu holen und Erste Hilfe zu leisten, bis die Rettungsmannschaft aus Súðavík den Unfallort erreichte. Zwei Rettungshubschrauber mit Ärzten und Tauchern an Bord landeten am Unfallort, und ein Einsatzzentrum des Zivilschutzes wurde eröffnet, um die Rettungsaktion zu koordinieren. Auf der Strasse war es spiegelglatt gewesen, sie hatte nach dem Unfall gesperrt werden müssen. Rögnvaldur Ólafsson, der stellvertretende Leiter des isländischen Zivilschutzes sagte Vísir gegenüber, die Rettung und Erstversorgung bei schwierigen Bedingungen sei eine grosse Leistung der anderen Verkehrsteinehmer gewesen.

Die verunfallte Familie wurde per Hubschrauber in die Notfallambulanzen des Universitätskrankenhaus nach Reykjavík geflogen. Bislang gibt es keine Informationen zum Zustand der Leute.

 

Schwerer Verkehrsunfall auf dem Skeiðarársandur

Vier Personen, darunter drei Kinder, sind gestern nach Mittag bei einem Aufprallunfall zwischen einem grossen Geländewagen und einem SUV am Skeiðarársandur schwer verletzt worden, berichtet RÚV. Der Unfall ereignete sich gegen 14 Uhr am Háöldukvísl. Beide Hubschrauber der Küstenwache rückten aus und transportierten sieben Personen auf die Unfallstation des Universitätskrankenhauses Fossvogur in Reykjavík, zwei Personen wurden mit dem Rettungswagen gefahren.

Bei den Verunfallten handelt es sich um französische und südkoreanische Touristen, insgesamt neun, wobei die Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren alle in einem Fahrzeug gesessen hatten.

Die Ringstrasse zwischen Kirkjubæjarklaustur und Skaftafell war bis 19 Uhr wegen Bergungsarbeiten gesperrt. Rettungseinheiten kamen aus Höfn, Vík und Kirkjubæjarklaustur, die Hubschrauber waren mit zwei Ärzten und zwei Krankenschwestern am Unfallort gelandet. Als erster an der Unfallstelle war ein Kleinbus mit 17 Personen an Bord.

Nach Angaben von Svanur Kristjánson, dem wachthabenden Leiter der südisländischen Polizei, war zwischen Unfallmeldung und Ankunft der Erstretter etwa eine halbe Stunde vergangen.

Grímur Hergeirsson, der diensthabende Polizeichef in Südisland, sagte RÚV gegenüber, eine halbe Stunde sei eine sehr lange Zeit, es sei kalt, eisglatt und sehr stürmisch gewesen, isländische Wetterverhältnisse eben, und er gehe davon aus dass es für die Businsassen schwer gewesen sein muss, solange bei den Verletzten auszuharren und auf Hilfe zu warten. Die Leute hätten das sehr gut gemacht.

Es besteht der Verdacht dass es sich um einen Frontalaufprall bei einem Überholmanöver bei Glatteis handelt, der Unfallhergang wird jedoch noch untersucht.

Die Businsassen wurden in der Auffangstation inKirkjubæjarklaustur psychologisch betreut.

Heute Morgen wurde bekannt, dass sich zwei der verletzten Kinder und ein Erwachsener auf der Intensivstation befinden, der Zustand der beiden Kinder sei ernst. Die Universitätsklinik ist dankbar dafür dass im Haus in Fossvogur eine Notaufnahme im ersten Stock eingerichtet worden war, so könne man derart Verletzte auch “auf normale Weise” versorgen, schreibt Vísir.