Strafkatalog für fehlenden COVID-Test und Maskenignoranz veröffentlicht

Keflavík airport

Alle Passagiere, die keinen negativen COVID-Test an der isländischen Grenze vorweisen können, müssen eine Strafe von 100.000 Kronen entrichten, berichtet RÚV am Abend. Personen, die ein gefälschtes Testergebnis vorlegen, werden wegen Dokumentenfälschung angezeigt.
Diese Informationen veröffentlichte heute die Staatsanwaltschaft. Demnach müssen auch Personen, die versuchen, sich der Probennahme an der Grenze zu entziehen, 100.000 Kronen Strafe zahlen.

Seit letztem Freitag gilt die neue Einreisebestimmung, nach der jeder Passagier einen negativen COVID-Test vorlegen muss, der nicht älter als 72 Stunden sein darf (die Zweifachtestung mit fünf Tage Quarantäne ist auch weiterhin verpflichtend), doch über das Wochenende war den Reisenden ein paar Tage Schonfrist gewährt worden. Ab morgen wird es jedoch ernst, wer dann ohne das Papier erscheint, muss zahlen.

100.000 Kronen kostet es also, wenn kein negatives Testergebnnis vorgelegt wird, wenn man sich dem Test an der Grenze entzieht, und wenn man sich trotz Anweisung nicht in die staatliche Quarantäneeinrichtung begibt. 50.000 bis 250.000 Kronen kostet es, gegen die Isolationsbestimmungen zu verstossen.
Richtig teuer wird es für die Masken- und Abstandsmuffel: wer keine Maske trägt, wo sie vorgeschrieben ist und sich nicht an die Zweimeterregel hält, kann mit einer Strafe von 100.000 bis 500.000 Kronen rechnen.
Ein selbst angefertigtes Testergebnis gilt als Dokumentenfälschung, der Spielraum beträgt da je nach Schwere des Vergehens zwischen einem Jahr und bis zu acht Jahren Gefängnis.