Árneshreppur will Schule für einen Schüler öffnen

Borgarfjörður eystri

Die Grundschule Finnbogaskóli in der Gemeinde Árneshreppur in Strandir war im Jahr 2018 geschlossen worden, als der letzte Schüler die Schulbank verliess. Nun sieht es ganz danach aus, als ob sie ihre Türen wieder öffnet, denn im Herbst soll ein achtjähriges Kind mit seiner Familie in die abgelegene Gemeinde der Westfjorde ziehen.
Gemeinderatsvorsitzende Eva Sig­ur­björns­dótt­ir sagt, alles sei noch in Arbeit, aber man wisse, dass dieses schulpflichtige Kind in die Gemeinde ziehe, und das solle natürlich unterrichtet werden. Die Frage sei nur, wie man das bewerkstellige.

Bislang ist noch kein Lehrer eingestellt worden. Diese Entscheidung könne die Gemeinde erst treffen, wenn feststehe, wieviel Geld für die Stelle zur Verfügung stehe. „Uns wurde gesagt, dass es 20 bis 25 Millionen Kronen kostet, die Schule wieder zu öffnen, aber das müssen wir uns erst noch mal anschauen,“ sagt Eva.

Und wer weiss, vielleicht zieht eine einmal geöffnete Schule dann auch weitere Familien mit schulpflichtigen Kindern an. Eva gibt sich da optimistisch.
„Das kann durchaus passieren, auch wenn das etwas ist, was wir jetzt noch nicht wissen. Die Leute begreifen ja so langsam, dass sie überall arbeiten können, das ist ja heutzutage anders, auf dem Land zu leben als früher. Wir haben hier eine schnelle Internetverbindung und alles was es braucht.“

Sie kann sich durchaus vorstellen, dass nach Öffnung der Schule am 15. August noch Familien in die Gemeinde ziehen. „Wir wissen von einem weiteren Kind, das möglicherweise hierherziehen könnte, hier an der Finnbogaskóli ist also derzeit ganz viel los.“

Mehr akademische Abschlüsse an Islands Hochschulen

Háskóli Íslands University of Iceland

Das Studienjahr 2020-2021 hat einen Anstieg von 15,5 Prozent Absolventen verzeichnet: 5214 Studenten verliessen mit 5248 Abschlussprüfungen im Hochschul- und Promotionsbereich ihre isländische Hochschule, berichtet Vísir. Die meisten Hochschulabschlüsse wurden im Bildungsbereich erzielt, hier waren zwei von drei Studenten (68%) weiblichen Geschlechts.

Einer Zusammenfassung des Statistischen Amtes zufolge gab es des weiteren 2774 Hochschulabschlüsse, 592 Abschlüsse mit Zusatzdiplom, 1721 Magisterabschlüsse und 86 Promotionsabschlüsse.
Die meisten Abschlüsse wurden im Bildungsbereich (34%) erzielt, gefolgt von Ingenieurswissenschaften, Produktion und Bauwesen (20,4%)
Etwa 17% der Abschlüsse sind in den sogenannten MINT-Fächern zu verzeichnen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), 8,5% mehr als im Jahr zuvor.

Insgesamt verliessen 3717 Schüler weiterführender Schulen im Schuljahr 2020-2021 ihre Schule, das waren 270 mehr als im Jahr zuvor. Etwas mehr als die Häfte (57,9%) war 19 Jahre alt oder jünger, 12,8% waren 20 Jahre alt. Der Anteil der jüngeren Schüler hat stark zugenommen, nachdem die Schulzeit verkürzt worden war.