Fluorwerte im Reyðarfjörður über dem Grenzwert

Die Fluorwerte im Gras des Reyðarfjörður liegen über dem Grenzwert, berichtet mbl.is. In einer Pressemitteilung der Naturbehörde Ostislands heisst es, die Probennahme sei Teil des Überwachungsplans, die Betriebsgenehmigung des Unternehmens werde dadurch jedoch nicht eingeschränkt.

“Ein umfangreicher Teil dieses Überwachungsplanes sind die Fluormessungen im Gras über den Sommer, wobei da vor allem um die Tiergesundheit geht. Sechsmal wird das Gras untersucht, jeweils zweimal im Juni, Juli und August. Im Herbst wird dann ein Durchschnittswert aller Messungen genommen, um die Durchschnittsbelastung des Sommers zu bestimmen. Die Proben werden immer am gleichen Ort auf die gleiche Weise genommen, damit sie vergleichbar sind.”
Der Überwachungsplan von Fjarðarál sieht 40 µg F/​g im Gras als Durchschnittswert für den Sommer vor. Die Resultate geben Hinweise darauf, ob man das Weidevieh im Fjord mehr kontrollieren muss, oder ob die bestehende Kontrolle ausreicht. Verschiedene Faktoren, darunter auch das Wetter, können die Untersuchungsergebnisse beeinflussen. Im Juni etwa ist es ungewöhnlich heiss, trocken und windstill gewesen, und die Fluorwerte liegen für diesen Zeitraum über dem Grenzwert, bei 50 µg F/​g Gras.
Schon in den Jahren 2012 und 2014 waren im Reyðarfjörður hohe Fluorwerte in Gras und Heu gemeldet worden.

Keine Gefahr für den Menschen
Bei den Messungen gehe es einzig um die Tiergesundheit, für den Menschen bestehe durch hohe Fluorwerte keine Gefahr, heisst es in der Mitteilung der Naturbehörde. Jedes Jahr würden auch Beeren und Gartengemüse auf Fluor untersucht, und dort hätten sich nur niedrige Fluorwerte gefunden. Allerdings wird empfohlen, Gemüse und Obst stets gut zu waschen.
Nach Angaben der Behörde würden Schafe und Pferde im Reyðarfjörður durch Tierärzte überwacht. Es habe keine Hinweise darauf gegeben, dass das Fluor im Reyðarfjörður Auswirkungen auf die Weidetiere habe, allenfalls wenn ein Tier das belastete Gras über eine lange Zeit zu sich nehme. Ebensowenig wirke sich Fluor auf das Fleisch der Tiere aus.

12 tote Pferde im Hvalfjörður
Im Westen des Landes, auf dem Hof Kuludalsá im Hvalfjörður ganz in der Nähe des Aluminiumwerkes in Grundartangi, waren vor über zehn Jahren Pferde erkrankt, 12 Tiere aus der Herde hatten euthanasiert werden müssen. Die Umweltbehörde hatte damals die Bitte der Pferdebesitzerin abgelehnt, auf dem Gelände Fluorproben zu nehmen. Von Seiten des Aluminiumwerkes Norðurál hatte es gehiessen, es gebe keine Fluorbelastung rund um die Fabrik.
In einem Bericht, der 2016 für das Arbeits- und Innovationsministerium angefertigt worden war, kamen die Autoren, Professor Jakob Kristinsson und der Veterinär Sigurður Sigurðsson jedoch zu dem Ergebnis, dass die Krankheit der Pferde auf Kuludalsá höchstwahrscheinlich auf eine Fluorvergiftung zurückzuführen sei.
Die Veterinäraufsichtsbehörde MAST protestierte gegen die Ergebnisse der Fachleute, nach Ansicht der Fachtierärztin für Pferdekrankheiten, Sigríður Björnsdóttir, sei die Erkrankung der Pferde einzig auf Überfütterung und Haltungsfehler zurückzuführen.

Die Pferdebesitzerin zog vor Gericht und verlor den Prozess. Das Landesgericht sah es zwar als erwiesen an, dass nach einem Betriebsunfall bei Norðurál die Fluorwerte auf dem betroffenen Hof stark gestiegen waren, einen Zusammenhang zwischen den Fluorwerten und den kranken Pferden sehe man jedoch nicht.
Vísir berichtete damals, dass aus Akranes mehr Krebsfälle als anderswo diagnostiziert würden, und dass es möglicherweise einen Zusammenhang mit dem Akuminiumwerk in Grundartangi gebe.

ISA-Lachsvirus auch im Berufjörður vermutet

Bíldudalur Arnarfjörður

Nachdem vor einigen Tagen die Impfung der vom ISA-Virus betroffenen Lachsbestände im Reyðarfjörður angekündigt worden war, besteht nun der Verdacht, dass die Fischinfektion auch in einem Zuchtbecken im benachbarten Berufjörður aufgetaucht ist. Der Verdacht basiert auf einer Routineprobe, die zur näheren Bestimmung ins Ausland geschickt wurde. Der zuständige Fischveterinär bei der Veterinäraufsichtsbehörde MAST sagt, man könne nichts bestätigen, bevor das Ergebnis vorliege. Vor zwei Tagen waren weitere Proben in den Becken von Hamraborg genommen worden.

Das Virus war in sämtlichen Zuchtbecken des im April mit Laxar fusionierten Unternehmens Ice Fish Farm im Reyðarfjörður diagnostiziert worden, Gripalda, Sigmundarhús und zuletzt in Vattarnes. Für alle Zuchtbecken war die Schlachtung sicherheitshalber vorgezogen worden, zur Zeit werden in Vattarnes etwa eine Million Lachse geschlachtet.
In einer Mitteilung der Ice Fish Farm heisst es, in diesem Zuchtbecken befänden sich um die 890.000 Fische mit einem Durchschnittsgewicht von 2,137 Kilogramm. Es sei schwer, die Auswirkungen der Viruserkrankung einzuschätzen, daher könne es sein, dass die Produktion zurückgefahren werden muss.

 

Impfung gegen infektiöse Lachsanämie in Arbeit

fish farming iceland

Es steht zu erwarten dass es in den Ostfjorden demnächst erste Impfversuche gegen die ansteckende Blutarmut der Lachse (ISA, infectious salmon aneamia) geben wird, berichtet RÚV. Nachdem im vergangenen Jahr die Krankheit zum ersten Mal festgestellt worden war, überlegt man nun, die Fische dagegen zu impfen. ISA sollte damit in der isländischen Lachszucht keine grossen Probleme verursachen, wenn rechtzeitig per Impfung vorgesorgt werden kann. Auf den Färöerinseln, in Kanada und in einigen Gegenden von Norwegen und Chile hat man damit berets gute Erfolge erzielen können.

Das ursprüngliche Virus kommt in wilden Lachsen vor. In Zuchtbecken kann es sich jedoch verändern und die ansteckende Anämie im Bestand verursachen. Das veränderte Virus hingegen hat bisherigen Erkentnissen zufolge noch keine wilden Lachse erkranken lassen.
Nachdem in Reyðarfjörður in drei Zuchtbecken Fälle von ISA gefunden worden waren, war der Betrieb befristet stillgelegt worden. Die Unternehmen Laxar und Fiskeldi Austfjarða bereiten derzeit einen Antrag auf Versuchsimpfung gegen das Virus vor.

Impfstoff für Ostfjorde muss erst hergestellt werden
Gísli Jónsson, der Fischexperte bei MAST, sagt bislang habe es in Island keine Genehmigung für diese Impfung gegeben, weil das Virus nicht vorgekommen sei. Doch nun habe sich die Lage geändert. Er rechnet damit dass dem Antrag der beiden Unternehmen stattgegeben wird. Bis dahin ist allerdings noch einiges zu erledigen.
Bislang hatte es in Island nur Impfungen gegen bakterielle Infektionen gegeben. Der norwegische Impfstoffhersteller bietet nur eine Impfstoffmischung gegen mehrere Krankheiten an, die in Island noch nicht diagnostiziert worden sind. Daher muss erst um ein Ostfjord-spezifisches Präparat verhandelt werden, welches gegen bakterielle Infektionen und gegen genau dieses Virus wirksam ist. Mit dem Impfstoff wird dann der Laich in einem speziellen Apparat geimpft. Gísli zufolge ist es zu spät um den Laich, der im Sommer ausgesetzt wer soll, jetzt noch zu impfen. Doch hoffe man, die Brut impfen zu können, die im Sommer 2023 ausgesetzt wird.

Ansteckung durch Equipment ist denkbar
Die Zuchtanlage bei Vattarnes im Reyðarfjörður war die einzige, die sich nach dem Befall der anderen beiden Anlagen noch in Betrieb befindet. Man hatte gehofft, dass Vattarnes von dem Virusbefall verschont wird, weil sie 13 Kilometer von den anderen entfernt lag, doch diese Hoffnung erfüllte sich nicht.
“Wir gehen davon aus dass die Infektion sehr wahrscheinlich zwischen den Gebieten, wo sie zum ersten Mal aufgetreten ist, weitergetragen wurde, möglicherweise sogar mit Ausrüstungmaterial hier innerhalb des Fjordes zwischen den Betrieben. Das ist eine Möglichkeit, aber das müssen wir noch näher untersuchen. Der Schaden besteht darin, dass wir keine erwachsenen Fische schlachten, um die 5,5 Kilo, wie wir das gerne hätten. Wir schlachten kleinere Fische, und das macht wohl den grössten Schaden aus,” sagt Jens Garðar Helgason, der stellvertretende Unternehmensleiter von Laxar.

Die beiden Unternehmen Laxar und Fiskeldi Austfjarðar hatte ihre Zuchtbecken nach der Reinigung drei Monate lang ruhen lassen müssen. Es gibt jedoch noch eine weitere Zuchtanlage im benachbarten Berufjörður. Der Unternehmensleiter glaubt nicht, dass die Infektion sich dorthin überträgt, zumal man anderes Ausrüstungsgerät benutze. Die Angelegenheit sei jedoch eine Katastrophe, weil man grosse Wachstumspläne für die kommenden Jahre hege.

Tote Zuchtlachse im Reyðarfjörður sollen Quallen zum Opfer gefallen sein

Eine ungewöhnlich hohe Zahl an Zuchtlachsen ist in den letzten Tagen in den Meeresbecken von Reyðarfjörður verendet. Die Kayakerin Veiga Grétarsdóttir hat auf ihrer Reise um die Insel auch in diesem Fjord Fotos von den Zuchtbecken der Lachsindustrie gemacht. Auf Bildern, die sie vor einigen Tagen aufnahm, sah man hunderte von toten Lachsen in den Becken treiben.

“Das sagt mir, dass diese Industrie nichts im Meer verloren hat, wie die Leute immer meinen. Dass das überhaupt nicht so nachhaltig und umweltfreundlich ist, wie man glauben machen will. Das da ist eine lebende Zeitbombe. Das überlebt nicht im Meer. Das sind hunderte von Fischen, die da tot herumschwimmen. Verrottende Kadaver. Ohne Haut, ekelhaft, kopflos, und je mehr Fotos ich anschaue, desto mehr ekelhafte Dinge entdecke ich,” sagt Veiga, die im August auch verstümmelte und von Parasiten übersäte Zuchtlachse in den Westfjorden fotografiert und auf ihrer Instagramseite veröffentlicht hatte.

http://blockquote%20class=instagram-media%20data-instgrm-captioned%20data-instgrm-permalink=https://www.instagram.com/p/CSc5OyxodS6/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=loading%20data-instgrm-version=13%20style=%20background:#FFF;%20border:0;%20border-radius:3px;%20box-shadow:0%200%201px%200%20rgba(0,0,0,0.5),0%201px%2010px%200%20rgba(0,0,0,0.15);%20margin:%201px;%20max-width:540px;%20min-width:326px;%20padding:0;%20width:99.375%;%20width:-webkit-calc(100%%20-%202px);%20width:calc(100%%20-%202px);div%20style=padding:16px;%20a%20href=https://www.instagram.com/p/CSc5OyxodS6/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=loading%20style=%20background:#FFFFFF;%20line-height:0;%20padding:0%200;%20text-align:center;%20text-decoration:none;%20width:100%;%20target=_blank%20div%20style=%20display:%20flex;%20flex-direction:%20row;%20align-items:%20center;%20div%20style=background-color:%20#F4F4F4;%20border-radius:%2050%;%20flex-grow:%200;%20height:%2040px;%20margin-right:%2014px;%20width:%2040px;/div%20div%20style=display:%20flex;%20flex-direction:%20column;%20flex-grow:%201;%20justify-content:%20center;%20div%20style=%20background-color:%20#F4F4F4;%20border-radius:%204px;%20flex-grow:%200;%20height:%2014px;%20margin-bottom:%206px;%20width:%20100px;/div%20div%20style=%20background-color:%20#F4F4F4;%20border-radius:%204px;%20flex-grow:%200;%20height:%2014px;%20width:%2060px;/div/div/divdiv%20style=padding:%2019%%200;/div%20div%20style=display:block;%20height:50px;%20margin:0%20auto%2012px;%20width:50px;svg%20width=50px%20height=50px%20viewBox=0%200%2060%2060%20version=1.1%20xmlns=https://www.w3.org/2000/svg%20xmlns:xlink=https://www.w3.org/1999/xlinkg%20stroke=none%20stroke-width=1%20fill=none%20fill-rule=evenoddg%20transform=translate(-511.000000,%20-20.000000)%20fill=#000000gpath%20d=M556.869,30.41%20C554.814,30.41%20553.148,32.076%20553.148,34.131%20C553.148,36.186%20554.814,37.852%20556.869,37.852%20C558.924,37.852%20560.59,36.186%20560.59,34.131%20C560.59,32.076%20558.924,30.41%20556.869,30.41%20M541,60.657%20C535.114,60.657%20530.342,55.887%20530.342,50%20C530.342,44.114%20535.114,39.342%20541,39.342%20C546.887,39.342%20551.658,44.114%20551.658,50%20C551.658,55.887%20546.887,60.657%20541,60.657%20M541,33.886%20C532.1,33.886%20524.886,41.1%20524.886,50%20C524.886,58.899%20532.1,66.113%20541,66.113%20C549.9,66.113%20557.115,58.899%20557.115,50%20C557.115,41.1%20549.9,33.886%20541,33.886%20M565.378,62.101%20C565.244,65.022%20564.756,66.606%20564.346,67.663%20C563.803,69.06%20563.154,70.057%20562.106,71.106%20C561.058,72.155%20560.06,72.803%20558.662,73.347%20C557.607,73.757%20556.021,74.244%20553.102,74.378%20C549.944,74.521%20548.997,74.552%20541,74.552%20C533.003,74.552%20532.056,74.521%20528.898,74.378%20C525.979,74.244%20524.393,73.757%20523.338,73.347%20C521.94,72.803%20520.942,72.155%20519.894,71.106%20C518.846,70.057%20518.197,69.06%20517.654,67.663%20C517.244,66.606%20516.755,65.022%20516.623,62.101%20C516.479,58.943%20516.448,57.996%20516.448,50%20C516.448,42.003%20516.479,41.056%20516.623,37.899%20C516.755,34.978%20517.244,33.391%20517.654,32.338%20C518.197,30.938%20518.846,29.942%20519.894,28.894%20C520.942,27.846%20521.94,27.196%20523.338,26.654%20C524.393,26.244%20525.979,25.756%20528.898,25.623%20C532.057,25.479%20533.004,25.448%20541,25.448%20C548.997,25.448%20549.943,25.479%20553.102,25.623%20C556.021,25.756%20557.607,26.244%20558.662,26.654%20C560.06,27.196%20561.058,27.846%20562.106,28.894%20C563.154,29.942%20563.803,30.938%20564.346,32.338%20C564.756,33.391%20565.244,34.978%20565.378,37.899%20C565.522,41.056%20565.552,42.003%20565.552,50%20C565.552,57.996%20565.522,58.943%20565.378,62.101%20M570.82,37.631%20C570.674,34.438%20570.167,32.258%20569.425,30.349%20C568.659,28.377%20567.633,26.702%20565.965,25.035%20C564.297,23.368%20562.623,22.342%20560.652,21.575%20C558.743,20.834%20556.562,20.326%20553.369,20.18%20C550.169,20.033%20549.148,20%20541,20%20C532.853,20%20531.831,20.033%20528.631,20.18%20C525.438,20.326%20523.257,20.834%20521.349,21.575%20C519.376,22.342%20517.703,23.368%20516.035,25.035%20C514.368,26.702%20513.342,28.377%20512.574,30.349%20C511.834,32.258%20511.326,34.438%20511.181,37.631%20C511.035,40.831%20511,41.851%20511,50%20C511,58.147%20511.035,59.17%20511.181,62.369%20C511.326,65.562%20511.834,67.743%20512.574,69.651%20C513.342,71.625%20514.368,73.296%20516.035,74.965%20C517.703,76.634%20519.376,77.658%20521.349,78.425%20C523.257,79.167%20525.438,79.673%20528.631,79.82%20C531.831,79.965%20532.853,80.001%20541,80.001%20C549.148,80.001%20550.169,79.965%20553.369,79.82%20C556.562,79.673%20558.743,79.167%20560.652,78.425%20C562.623,77.658%20564.297,76.634%20565.965,74.965%20C567.633,73.296%20568.659,71.625%20569.425,69.651%20C570.167,67.743%20570.674,65.562%20570.82,62.369%20C570.966,59.17%20571,58.147%20571,50%20C571,41.851%20570.966,40.831%20570.82,37.631/path/g/g/g/svg/divdiv%20style=padding-top:%208px;%20div%20style=%20color:#3897f0;%20font-family:Arial,sans-serif;%20font-size:14px;%20font-style:normal;%20font-weight:550;%20line-height:18px;%20Sieh%20dir%20diesen%20Beitrag%20auf%20Instagram%20an/div/divdiv%20style=padding:%2012.5%%200;/div%20div%20style=display:%20flex;%20flex-direction:%20row;%20margin-bottom:%2014px;%20align-items:%20center;div%20div%20style=background-color:%20#F4F4F4;%20border-radius:%2050%;%20height:%2012.5px;%20width:%2012.5px;%20transform:%20translateX(0px)%20translateY(7px);/div%20div%20style=background-color:%20#F4F4F4;%20height:%2012.5px;%20transform:%20rotate(-45deg)%20translateX(3px)%20translateY(1px);%20width:%2012.5px;%20flex-grow:%200;%20margin-right:%2014px;%20margin-left:%202px;/div%20div%20style=background-color:%20#F4F4F4;%20border-radius:%2050%;%20height:%2012.5px;%20width:%2012.5px;%20transform:%20translateX(9px)%20translateY(-18px);/div/divdiv%20style=margin-left:%208px;%20div%20style=%20background-color:%20#F4F4F4;%20border-radius:%2050%;%20flex-grow:%200;%20height:%2020px;%20width:%2020px;/div%20div%20style=%20width:%200;%20height:%200;%20border-top:%202px%20solid%20transparent;%20border-left:%206px%20solid%20#f4f4f4;%20border-bottom:%202px%20solid%20transparent;%20transform:%20translateX(16px)%20translateY(-4px)%20rotate(30deg)/div/divdiv%20style=margin-left:%20auto;%20div%20style=%20width:%200px;%20border-top:%208px%20solid%20#F4F4F4;%20border-right:%208px%20solid%20transparent;%20transform:%20translateY(16px);/div%20div%20style=%20background-color:%20#F4F4F4;%20flex-grow:%200;%20height:%2012px;%20width:%2016px;%20transform:%20translateY(-4px);/div%20div%20style=%20width:%200;%20height:%200;%20border-top:%208px%20solid%20#F4F4F4;%20border-left:%208px%20solid%20transparent;%20transform:%20translateY(-4px)%20translateX(8px);/div/div/div%20div%20style=display:%20flex;%20flex-direction:%20column;%20flex-grow:%201;%20justify-content:%20center;%20margin-bottom:%2024px;%20div%20style=%20background-color:%20#F4F4F4;%20border-radius:%204px;%20flex-grow:%200;%20height:%2014px;%20margin-bottom:%206px;%20width:%20224px;/div%20div%20style=%20background-color:%20#F4F4F4;%20border-radius:%204px;%20flex-grow:%200;%20height:%2014px;%20width:%20144px;/div/div/ap%20style=%20color:#c9c8cd;%20font-family:Arial,sans-serif;%20font-size:14px;%20line-height:17px;%20margin-bottom:0;%20margin-top:8px;%20overflow:hidden;%20padding:8px%200%207px;%20text-align:center;%20text-overflow:ellipsis;%20white-space:nowrap;a%20href=https://www.instagram.com/p/CSc5OyxodS6/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=loading%20style=%20color:#c9c8cd;%20font-family:Arial,sans-serif;%20font-size:14px;%20font-style:normal;%20font-weight:normal;%20line-height:17px;%20text-decoration:none;%20target=_blankEin%20Beitrag%20geteilt%20von%20Against%20The%20Current%20(@_againstthecurrent_)/a/p/div/blockquote%20script%20async%20src=//www.instagram.com/embed.js/script

Damals hatte das betreffende Unternehmen das Problem heruntergespielt und kommentiert, es handle sich um einige Fische in schlechtem Zustand, die nicht der Norm im Betrieb entsprächen. DV berichtet, ein Mitarbeiter des Meeresforschungsinstutes habe ausgesagt, da sei wohl ganz offensichtlich in dem betreffenden Zuchtbetrieb etwas danebengegangen.
Jetzt einen Monat später gibt es also neue Fotos der engagierten Kayakerin.

“Ich habe am Freitag aus der Ferne beobachtet, wie Mitarbeiter des Zuchtunternehmens toten Lachs aus dem Becken pumpen, eineinhalb Stunden lang, und wie man auf den Fotos sieht, ist das die erbärmliche Realität. Nach dem Wochenende hatte sich das noch weiter verschlechtert. Ich verstehe nicht, wie irgendwem danach sein kann, Zuchtfisch aus diesen Becken zu essen und solche Produktion zu unterstützen. Wenn der Fisch da verendet, ist ja schon alles mögliche versucht worden, und trotzdem gibt es eine grosse Menge an kopf- und hautlosen, verrottenden Fischen und die ganze Zeit sammelt sich dieser Dreck im Fjord an.”
Die seit Dienstag verstärkt herrschende Algenblüte werde das Fischsterben vermutlich noch ankurbeln.

Unternehmen macht Quallen verantwortlich
Der Geschäftsführer von Laxa Fischzucht, Jens Garðar Helgason, wiegelt ab auf die Frage, ob es normal sei, dass soviele Fische in den Zuchtbecken verenden. “Jetzt kommt die Quallenzeit hier im Osten. Die dauert vom 15. August bis etwa 15. Oktober. Und manchmal schafft es ein Quallenschwarm in den Fjord hinein. Wir reagieren da schnell und hängen ein Tuch um die Zuchtbecken. Aber es kann passieren, dass die Quallen in die Becken gelangen, bevor wir die Tücher aufspannen können, und dann passiert das, was wir auf diesen Fotos sehen. Aber in bestimmten Fällen ist der Fisch nicht ganz tot. Er ist eigentlich nur benebelt oder ohne Bewusstsein. Daher ist nicht jeder Fisch, der da an der Oberfläche schwimmt auch tot,” erklärt Jens Garðar.
Die Algenblüte schade den Zuchtfischen nicht, weil sie sich meist am Fjordgrund befinde und weit weg von den Becken.

Auf die Frage, ob es nicht besser sei, den Lachs in Becken an Land zu züchten, wo es keine Gefahr durch Quallen oder Algenblüte gibt, sagt Jens Garðar, es spiele keine Rolle ob man Landzucht oder Meereszucht betreibe, es gebe überall Herausforderungen. “Wir haben auf dieses Quallenproblem hier im Fjord reagiert, und ich glaube, wir haben das gut in den Griff bekommen. Natürlich gibt es Verluste, aber gemessen an der Zahl der Fische im Fjord ist das kein grosser Anteil. Man muss auch sehen, dass diese Bilder nicht besonders schön sind,” erklärte der Geschäftsführer des Lachszuchtunternehmens RÚV gegenüber.

Futterponton gesunken, Gefahr von auslaufendem Öl im Reyðarfjörður

Bíldudalur Arnarfjörður

In Reyðarfjörður ist in der Nacht zum Sonntag ein 25 Meter langer und 12 Meter breiter Futterponton des Lachszuchtunternehmens Laxá gesunken, nachdem Meeerwasser in den Maschinenraum eingedrungen war. Auf dem Ponton befand sich Fischfutter für die Lachszuchtbecken im Fjord. Zum Zeitpunkt des Unglücks war niemand an Bord gewesen.

Laxá-Geschäftsführer Jens Garðar Helgason vermutet, dass starke Vereisung zu einer Schieflage des Pontons geführt habe. Nun liegt das Gefährt in 40 Metern Tiefe des Fjords, nicht weit vom Land entfernt. Jens zufolge stelle das Wrack keine Gefahr für andere Schiffe dar.
Das Küstenwachschiff Þór war zum Bergungseinsatz angerückt, hatte aber wetterbedingt nicht viel ausrichten können.

Mbl.is berichtet, dass Öl aus dem Wrack ausgetreten sei, man habe einen Ölfilm und Ölgeruch auf dem Wasser entdeckt. An Bord hatten sich 10.000 Liter Öl befunden. Jens Garðar zeigte sich deswegen nicht besorgt. Falls Öl austrete, so Jens, verteile es sich schnell im Meer, weil es sich um leichtes Dieselöl handle und der Wind bei der Verteilung helfe.
Zur Stunde sind RÚV zufolge Taucher auf dem Weg nach Reyðarfjörður, um das Leck zu untersuchen und ein weiteres Auslaufen von Öl zu verhindern.

Auch im Fáskrúðsfjörður war gestern Morgen gegen sieben Uhr ein Futterponton in Schieflage geraten. Dort hatte die Feuerwehr jedoch das Wasser abpumpen und so ein Kentern verhindern können.

IPN-Virus in einem Zuchtlachs entdeckt

A salmon farm in Arnarfjörður, Westfjords.

In der Meerbeckenzucht Laxa fiskeldi ehf. in Reyðarfjörður im Osten des Landes ist in einem Lachs ein Virus festgestellt worden, der die infektiöse Pankreasnekrose (IPN) auslösen kann. Wie es in einer Mitteilung der Veterinäraufsichtsbehörde MAST heisst, ist dies das erste Mal, dass der Virus in isländischen Zuchtlachsen festgestellt wurde. Zuvor war er einmal im Jahr 1999 im Heilbutt gefunden worden.

Bislang ist die Krankheit selbst bei den Lachsen nicht ausgebrochen, und auch nicht in anderen Fischen in Island. IPN kann Schäden im Zuchtbestand verursachen, vor allem in der Frischwasserzucht durch Besamung.

Der Virus wurde in einer Probe während einer Routinekontrolle bei Laxa ehf in Reyðarfjörður gefunden. Der Lachs, bei dem das Virus gefunden wurde, ist gesund, und der Zustand der Lachse in dem betroffenen Zuchtbecken war insgesamt gut.

Das Pathologische Institut der Universität in Keldur arbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit der EU-Forschungsanstalt für Viruserkrankungen bei Wassertieren daran, mehr über das Erbgut des Virus herauszufinden. Die Pathogenität des Virus fällt je nach DNS unterschiedlich aus.

Das Virus ist weltweit in Wasser- und Meerestieren verbreitet, sowohl in wilden Beständen als auch in Zuchtbeständen. Es ist bekannt dass Meeresfische den Virus aufnehmen können, ohne Krankheitssymptome zu zeigen. Es könnte daher sein, dass das entdeckte Virus ein solcher ist, den der Lachs sich über das Meerwasser zugezogen hat.

Das Virus geht nicht auf den Menschen und wird nicht über Fischerzeugnisse übertragen.

Mit Entdeckung des Erregers steht Island nun auf gleicher Stufe wie Australien und Neuseeland, wo das Virus in Meeresfischen entdeckt wurde, jedoch nie im Frischwasser. Beide Staaten sind genau wie Island als IPN-freie Länder registriert.

Die Diagnose des Virus macht deutlich, wie wichtig Überwachung und Seuchenschutz sind, um hierzulande einen guten Krankheitsstand zu halten und einem Ausbruch der IPN-Krankheit im hiesigen Zuchtfischbestand vorzubauen, hier vor allem in den Besamungsstationen.

Die Veterinäraufsichtsbehörde MAST hat vorsichtshalber ein Verbreitungsverbot für Erzeugnisse aus dem Unternehmen im Reyðarfjörður verhängt. Das Verbot gilt bis die Fische aus den Meerwasserbecken geschlachtet worden sind.