Freiwillige sammeln Müll in Hornstrandir

Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Aufräumaktion in den Hornstrandir geben, wo Freiwillige Müll von den Stränden des entlegenen Naturschutzgebietes im Nordwesten der Westfjorde sammeln, berichtet Bæjarins Bestu. Zum elften Mal findet die Aktion statt, das letzte Mal hatten sich Freiwillige im Jahr 2019 auf den Weg in Islands entlegenste Region gemacht. Auf dem Foto sieht man das Ergebnis eines solchen Müllsammeltages.

Müll der Hochseefischerei
Die Gruppe wird am Morgen des 21. Juni von Ísafjörður aus per Schiff nach Barðsvík in Hornstrandir aufbrechen. Dort sammeln sie den zumeist aus der Hochseefischerei stammenden Müll wie Fischernetze, kaputte Bojen und viel Plastik, übernachtet wird in Zelten. Am 22. Juni wird nach einer zweiten Sammelaktion am Vormittag der zusammengetragene Müll auf ein Schiff geladen. Für die Freiwilligen gibt es als Belohnung eine Grillparty auf dem Schiff, bevor man abends wieder in Ísafjörður anlegt.
Zur Zeit sind 25 Plätze für die Aktion verfügbar, Interessierte sollten sich allerdings sputen, denn das Müllsammeln in Hornstrandir ist von jeher beliebt.

Naturschutzgebiet mit strengen Regeln
Für die seit 1975 unter Naturschutz stehenden Hornstrandir gelten strenge Besuchsregeln, um die einzigartige Natur so unberührt wie möglich zu halten. Dazu gehört unter anderem die Befolgung von Campingregeln, eine Beschränkung auf 30 Besucher im Westen des Gebiets und 15 Besucher im Osten des Gebietes, die Verpflichtung, Toiletten zu benutzen, Landbesitzer nicht zu belästigen, sowie ein Verbot für Fahrräder, Hunden und Dronen. Die Landung von Hubschraubern in Hornstrandir ist ebenfalls verboten.
Aufgrund der hohen Touristenzahl, die nur wegen des arktischen Fuchses nach Hornstrandir kommt, hat die Umweltbehörde auch für die Beobachtung von Füchsen Verhaltensmassregeln veröffentlicht.

 

Deutscher Tourist zerstört Þjórsárver mit 14-Tonner

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Ein deutscher Abenteuertourist hat mit seinem 14 Tonnen schweren Armeetruck im Naturschutzgebiet Þjórsárver ausgedehnte Erdschäden verursacht. In seinem Youtube-Kanal Pete Ruppert Universe ist ein entsprechendes Abenteuervideo zu finden, welches auf der Insel heftige Kritik hervorgerufen hat.

Ruppert war mit seinem Riesentruck im isländischen Hochland unterwegs gewesen. Als der Truck im weichen Erdreich einer Piste versinkt, greift Ruppert zu drastischen Massnahmen und hinterlässt heftige Schäden in der Natur. Die Piste, auf der sich Ruppert und sein Kumpan befanden, ist allenfalls für leichte Fahrzeuge ausgelegt und befindet sich in der Nähe der Berghütte Tjarnarver, an der Furt Sóleyjarhöfðavað im Naturschutzgebiet Þjórsárver südlich des Hofsjökull.

War nicht offroad unterwegs
Daníel Freyr Jónsson von der isländischen Umweltagentur sagte RÚV gegenüber heute, Ruppert sei nicht offroad gefahren, sondern auf einem Weg unterwegs gewesen. Dennoch sei sein Verhalten alles andere als vorbildhaft in einem unter Naturschutz stehendem Gebiet.

Der deutsche Tourist hat indes alle Vorwürfe zurückgewiesen. Niemals sei er ausserhalb markierter Wege unterwegs gewesen, aber viele Wege seien schlecht markiert, da sei er eben den Fahrspuren anderer gefolgt. Die Landschaft in der Gletscherregion sei wegen der Flussläufe in ständigem Wandel begriffen. Island solle solche Pisten entweder sperren oder besser markieren, damit Leute sich nicht verirren. Im Übrigen wolle er ohnehin nicht mehr nach Island kommen.

Piste dient keinem Zweck und gehört gesperrt
Die Vorsitzende der Þjórsárvinir (Freunde der Þjórsár), Sigþrúður Jónsson, sagte Vísir gegenüber, sie habe schon lange darauf gedrängt, genau diese Piste zu sperren. “Als das Naturschutzgebiet im Jahr 2017 ausgeweitet wurde, war das ein langer Prozess und wir haben damals eingewandt, dass diese Pisten gesperrt gehören. Darauf wurde nicht reagiert, da haben wir die Umweltbehörde gebeten, die Piste zu markieren. Wenn du in das Naturschutgebiet reinfährst, weisst du nämlich gar nicht, dass du in ein Naturschutzgebiet gefahren bist.” erklärt Sigþrúður, die das Þjórsárver wie wohl kaum ein anderer kennt.

Die fragliche Piste sei bis 1984 genutzt worden, als zuletzt Schaftreiber in Bolstað bei Sóleyjarhöfði übernachtet hätten. Seither diene sie keinem Zweck mehr und sei daher auch nicht instandgehalten worden. In den letzten Jahren seien immer wieder Leute dort unterwegs gewesen und hätten die Piste mit ihren Fahrzeugen beschädigt. Sigþrúður hält es daher für sinnvoller, die Piste ganz zu sperren.
“Wir haben versucht, Druck auf die Umweltagentur auszuüben, die Verantwortung liegt ganz klar bei denen. Es gibt viele Pfade auf der Karte, die da gar nicht hingehören. Diese Piste war ein Reitweg, ein alter Weg zwischen dem Norden und Süden. Und jetzt hat es dort einen schlimmen Umweltunfall gegeben.”
Den deutschen Touristen bezeichnet Sigþrúður als frech.
“Dort fehlt eine Kennzeichnung, aber mit einem schweren Truck auf eine Piste aus Erdreich zu fahren, da fehlt es auch an gesundem Menschenverstand.”  Jeder der in einem anderem Land unterwegs sei, müsse sich mit den Bedingungen vertraut machen.

Sie habe in letzter Zeit viele dieser schweren Armeetrucks gesehen, die unbeaufsichtigt im Hochland unterwegs seien, meist kämen diese Fahrzeuge aus Deutschland oder Österreich. “Diese Leute fahren da völlig unkontrolliert herum, weil es in diesem kaum besuchten Gebiet keine Aufsicht gibt, dort ist auch kein Ranger postiert.” sagt Sigþrúður.

Þjórsárver – einzigartige Natur auf 600 Metern Höhe
Das Feuchtgebiet Þjórsárver liegt zwischen dem Gletscher Hifsjökull und der Hochlandpiste Sprengisandur. Es ist ein einzigartiges Gebiet in der isländischen Natur, weil dort auf 600 Metern Höhe eine dichte Vegetation zu finden ist. Ausserdem hat ein Drittel aller Kurzschnabelgänse ihr Brutgebiet im Þjórsárver.
Es gibt dort zahlreiche Seen, Inselchen, sowie Gletscherflüsse aus dem Hofsjökull. Das Gebiet ist sehr flach und eins der grössten Permafrostgebiete Islands, trotzdem beeindruckt der Reichtum von Flora und Fauna: mindstens 663 Pflanzen, Moose und Flechten kommen dort vor, darunter einige der seltensten Pflanzen der Insel, sowie 47 Vogelarten, davon brüten 27 in dem Gebiet, einige davon stehen auf der Liste der bedrohten Arten.
Þjórsárver steht seit 1981 unter Naturschutz, für Vögel und Feuchland gilt das Ramsar-Abkommen.

Wegen der vielen Seen und Flussarme sind die Schaftreiber der Gemeinde Skeiða-og Gnúpverjahreppur im Þjórsárver immer noch ausschliesslich zu Pferd unterwegs. Sie müssen das Gebiet von Þjórsarver bis zum Berg Arnafell hið Mikla nach Schafen absuchen, denn dort oben endet der Hochlandzaun, der die Schafseuchenschutzgebiete des Landes voneinander trennt.

Generell wird davor gewarnt, nach Mitte September ins Hochland zu fahren. Wo es nicht schon geschneit hat, führen starke Herbstregenfälle dazu, dass Pisten aufweichen und aus kleinen Pfützen tiefe Schlammkuhlen werden, in denen auch geländegängige Fahrzeuge versinken. Immer wieder war in den letzten Jahren von Touristen berichtet worden, die mit ihren Fahrzeugen ausserhalb der Saison schwere Schäden auf Pisten oder ganz Offroad angerichtet hatten.

 

Dynjandi: Hubschrauberlandeplatz im Naturschutzgebiet

Eine Archäologin wundert sich, dass Kreuzfahrtschiffe und Hubschrauber Touristen zum Wasserfall Dynjandi bringen dürfen, immerhin befindet der sich im Naturschutzgebiet des Arnarfjörður. Hingegen ist es verboten, dort Drohnen zu fliegen, weil die den Frieden von Vögeln und Menschen stören.

„Das ist ein superschickes Schiff, mit zwei Helikoptern und einem U-Boot, aber wir haben uns darüber geärgert, dass es verboten ist, hier mit der Drohne zu fliegen, aber es ist in Ordnung, per Hubschrauber durch den ganzen Arnarfjörður zu fliegen,“ sagt Margrét Hrönn Hall­munds­dóttir, eine Archäologin bei Naturbüro der Westfjorde über ein Kruzfahrtschiff im Arnarfjörður.  Sie hatte das Schiff heute bei ihrer Ausgrabung mitbekommen. Die Scenic Eclipse II bietet ihren Kunden Luxus und Abenteuer. An Bord befindet sich ein Butler, und eine Reise kostet 8.120 Pfund Sterling, wenn sie für den Zeitraum zwischen dem 5. und 14. August gebucht wurde.

Pausenloser Fluglärm
Auch im vergangenen Jahr waren Kreuzfahrtschiffe in den stillen Fjord eingefahren, sagt Margrét.
“Wir haben hier gegraben, und bis zum Abend war pausenlos Fluglärm im Fjord. Die fliegen nicht besonders tief, aber du kannst dir die Auswirkungen auf das Vogelleben vorstellen, wenn die auf dem Schiff landen. Das ist ein Hubschrauberlandeplatz mitten im Naturschutzgebiet.”

Auf der Webseite der Umweltbehörde steht zu lesen dass die Benutzung von Flugdrohnen am Dynjandi streng verboten ist. Dabei wird auf Untersuchungen hingewiesen, wonach die Drohnen die Vögel stören. Am Dynjandi seien 35 Vogelarten registriert, darunter einige Arten, die auf der Liste stehen, für die Island eine besondere Verantwortung trägt, etwa weil die Vogelart nur in Island brütet. Auch Arten, die vom Aussterben bedroht sind, halten sich am Dynjandi auf.

“Wir haben bemerkt, dass die Vögel unruhig wurden, als wir ziemlich tief im Fjord gegraben haben. Das muss man angehen.” sagt Margrét. “Im letzten Jahr hat ein Reiseleiter aus Ísafjörður im Büro angerufen, um sich wegen dieser Hubschrauberflüge zu erkundigen, und er erhielt als Antwort, dass das nicht verboten sei.” Neben den Hubschraubern ist nicht nur ihr auch das Kreuzfahrtschiff im Fjord ein Dorn im Auge. “Die Leute flippen darüber aus, dass das erlaubt ist, weil alle anderen ihre Touristen aus Ísafjörður herankarren. Aber da legst du ja ein Hotel mitten ins Naturschutzgebiet.”

 

Hubschrauberlandung in Hornstrandir endet mit Schuldspruch und Strafe

Ein Hubschrauberflugunternehmen, der Geschäftsführer und zwei Piloten des Unternehmens müssen zusammen mehrere 100.000 Kronen Strafe zahlen, weil sie einen Hubschrauber des Unternehmens zweimal ohne Genehmigung der Umweltbehörde im Naturschutzgebiet Hornstrandir gelandet hatten. Das Bezirksgericht in Westisland hatte Unternehmen und Beschäftigte zunächst von dem Vorwurf freigesprochen, berichtet Vísir.

Bei dem Vorfall im Juli 2020 war eine Gruppe amerikanischer Touristen nach Hornstrandir geflogen worden. Sie landeten in Fljótavík und wurden dort auch wieder abgeholt. Die Landung des Hubschraubers war bei der Umweltbehörde angezeigt worden.
Beim Bezirksgericht Westisland waren die drei Männer zuächst freigesprochen worden. Der Richter begründete den Freispruch damit, dass eine Bestimmung im Verwaltungs- und Schutzplan des Naturschutzgebietes, wonach Hubschrauber ohne Genehmigung des Umweltamtes nicht innerhalb von Naturschutzgebieten landen dürfen, im Naturschutzgesetz keine hinreichende Rechtsgrundlage finde.

Der Fall ging in die Berufung vor dem Landgericht, welches gestern sein Urteil sprach. Dort wies der Richter darauf hin, dass nach dem Naturschutzgesetz unerlaubte Handlungen innerhalb von Naturschutzgebieten strafbar sind, wenn nach behördlicher Anordnung eine Genehmigung oder Ausnamegenehmigung erforderlich ist. Das Landgericht kam zu dem Schluss, dass die Regeln, die für ein Verbot von Hubschrauberlandungen in Naturschutzgebieten gelten, eine gesetzliche Grundlage haben.

Das Hubschrauberunternehmen muss nun 150.000 Kronen Strafe zahlen, die Geschäftsführer und beide Piloten müssen jeweils 75.000 Kronen Strafe zahlen. Ihnen wurde dabei zugute gehalten, dass sie die Landung des Hubschraubers im Naturschutzgebiet zugegeben hatten, dass es sich um einen einmaligen Vorfall gehandelt habe und dass sich keiner von ihnen zuvor strafbar gemacht hatte.

 

Reykjavík Helicopters wegen Flug ins Naturschutzgebiet angeklagt

Die Polizei der Westfjorde hat das Hubschrauberunternehmen Reykjavík Helicopters und dessen Sprecher wegen eines Fluges in das Naturschutzgebiet Hornstrandir im letzten Sommer angeklagt. Am Donnerstag findet die Verhandlung im Bezirksgericht der Westfjorde statt, die Klageschrift ist nach Aussage der Polizei jedoch noch nicht vollständig veröffentlicht und kann daher nicht eingesehen werden, berichtet RÚV.

Die isländische Umweltbehörde hatte bei der Polizei Anzeige erstattet, nachdem im vergangenen Sommer zwei Hubschrauber mit amerikanischen Touristen an Bord im Naturschutzgebiet in Hornstrandir gelandet waren.  Hubschrauber dürfen Naturschutzgebiete weder überfliegen noch dort landen, ausser es liegt eine Genehmigung der Naturschutzbehörden vor.

Kristín Jónsdóttir, eine Expertin bei der Behörde, hatte damals im Gespräch mit Vísir angegeben, dass Ranger der Umweltbehörde die Hubschrauber gehört hätten. “Wir haben Kontakt mit dem Unternehmen gehabt zum Thema, was in der Angelegenheit erlaubt ist und was nicht.”
Im Gespräch mit dem Fréttablaðið sagte Kristín, dies sei das erste Mal gewesen dass ein Hubschrauberflug und eine Landung in Hornstrandir angezeigt worden sei. Die Touristen seien von Reykjavík nach Fljótavík geflogen. Dort habe ein Boot die Gruppe abgeholt und zu einer Yacht gebracht, die in Hornvík vor Anker lag. Einige hätten den Tag mit Tauchen verbracht, andere seien auf der Yacht geblieben. Später habe der Hubschrauber die Leute wieder nach Fljótavík geflogen.

Strengere Regeln zum Schutz der Stille
Vor zwei Jahren waren strengere Regeln für die Naturschutzgebiete in Kraft getreten, die darauf abzielen, diese Regionen als unberührtes Land für kommende Generationen zu erhalten. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, dass die Stille in den Naturschutzgebieten erhalten bleibt. In dem Zusammenhang wurde explizit klargestellt, dass Hubschrauberlandungen und Dronengebrauch verboten werden.

Der Fall ist nicht der erste – vor fünf Jahren war ein Hubschrauberpilot zur Zahlung von 200.000 Kronen verurteilt worden, nachdem er mit einem Passagier ins Sperrgebiet des damals aktiven Vulkanausbruchs in der Holuhraun geflogen war. Der Pilot landete zweimal und liess seine Passagiere aussteigen.
Bekannt geworden war der Fall, nachdem der eine Passagier, Goga Ashkenazi, ein kasachischer Milliardär, ein Video seines Ausflugs in die frische Lava auf Instagram veröffentlichte.

Hubschrauber landete illegal in Hornstrandir

Anfang vergangener Woche ist eine Gruppe amerikanischer Touristen mit zwei Hubschraubern in das Naturschutzgebiet Hornstrandir geflogen worden, berichtet Vísir. Hubschrauberflüge und Landungen sind in dem Naturschutzgebiet verboten. Die Umweltbehörde hat den Fall nun zur Anzeige gebracht.

Die Polizei in den Westfjorden berichtete in ihrer Wochenzusammenfassung von dem Vorfall. In dem Text heisst es, dass von der Umweltbehörde eine Strafanzeige wegen eines Hubschrauberfluges eingegangen sei, und dass die Polizei den Fall prüft.

Kristín Ósk Jónasdóttir, eine Expertin bei der Umweltbehörde, sagte im Gespräch mit Vísir, man sei dahintergekommen, dass dort amerikanische Touristen unterwegs gewesen seien, die mit zwei Hubschraubern von Reykjavík nach Ísafjörður geflogen worden waren. Von dort aus waren sie per Hubschrauber nach Hornstrandir gebracht worden und landeten in Fljótavík, wo sie von einem Boot abgeholt wurden. Nach der Bootsfahrt wurden sie nach Fljótavík zurückgebracht, wo der Hubschrauber für den Heimflug bereits auf sie wartete.

“Die Rangerin, die sich in dem Gebiet befand, hat den Hubschrauber gehört, und als sie nach Fljótavík kam, wo sie eigentlich etwas anderes zu erledigen hatte, da geht man nicht mal einfach so hin, das ist eine gute Stunde Fussweg, da erhält sie die Informationen über die Hubschrauber,” berichtet Kristín Ósk.
Sie sagt, Vorfälle in dieser Grössenordnung passierten normalerweise so gut wie nie. Man habe es daher für nötig befunden, einen Bericht zu schreiben und die Sache zur Anzeige zu bringen, es sei Aufgabe der Polizei, die Sache zu untersuchen. Kristín betonte, das Hubschrauberunternehmen trage Schuld, nicht die Touristen.

“Aber das passiert sehr selten. Wir haben in Kontakt gestanden mit dem Hubschrauberunternehmen und besprochen, was man darf und was nicht. Um mit dem Hubschrauber im Naturschutzgebiet landen zu dürfen, braucht es eine Genehmigung, und da gibt es nur Ausnahmegenehmigungen. Wir würden beispielsweise keinem normalen Touristen eine solche Genehmigung erteilen, der keine Lust hat, ins Boot zu steigen. Wir schützen die Umwelt, nicht nur die Natur und das Vogelleben, sondern auch die Stille. Und Hubschrauber passen da nur schlecht rein.”

In den vergangenen Wochen waren zahlreiche Privatjets aus den USA in Keflavík gelandet, an Bord waren amerikanische Touristen, die vom Aussenministerium eine Ausnahmegenehmigung für die Einreise erhalten hatten, denn der Schengenraum ist für Bürger der USA weiterhin gesperrt. Die Touristen mit dem Passierschein des Aussenministers hatten sich wie alle anderen Einreisenden einem COVD-Test unterziehen müssen.