Handball Nationalmannschaft der Herren für WM qualifiziert

Iceland crowd

Die isländische Handball Nationalmannschaft der Herren hat sich heute für die Weltmeisterschaft 2025 qualifiziert. Die WM wird in Kroatien, Dänemark und Norwegen stattfinden.
Heute hatte die Mannschaft in Tallinn gegen Estland gespielt und ihren Gegner locker schlagen können, berichtet mbl.is. Am Ende stand es 37-24, obwohl das Spiel zu Beginn für die Isländer nicht so gut aussah. Doch schon bald konnten sie einen Vorsprung erringen und diesen in der zweiten Halbzeit auf 12 Tore ausbauen. Neun Tore gingen am Ende auf das Konto von Orri Freyr Þorkelsson Ómar Ingi Magnússon schoss sieben und Óðinn Þór Ríkharðsson sechs Tore.
Schon im ersten Spiel hatte Island Estland in einem Heimspiel mit 50-25 besiegt und sich damit ein dickes Polster angelegt.

Handball ist in Island ein sehr beliebter Sport, und vor allem das Nationalteam der Herren ist seit vielen Jahren erfolgreich. Unter anderem gewannen sie die Silbermedaille bei den olympischen Spielen in China.
Die Nationalmannschaft der Damen hatte schon im vergangenen Jahr an der WM teilgenommen und sich in diesem Jahr für die Europameisterschaft qualifiziert.
Die Qualifikation ist eine doppelte Ehre, denn in 2031 findet die WM nicht nur in Dänemark und Norwegen statt, sondern auch daheim in Island. Für das Ereignis soll eine neue Arena in Reykjavík errichtet werden.

Isländische Handballerinnen für EM 2024 qualifiziert

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Die isländische Handballnationalmannschaft der Damen konnte sich heute im Spiel gegen die Färöerinseln für die Europameisterschaft qualifizieren.
Damit haben sich die isländischen Handballerinnen zum dritten Mal nach 2010 und 2012 eine Fahrkarte zur EM gesichert.

Im spannenden Spiel konnte die Spielerinnen von den Färöerinseln in den letzten Minuten noch einmal stark aufholen, doch am Ende siegte Island mit 24:20 Punkten. Die Isländerin Elín Klara Þorkelsdóttir erzielte allein 10 Tore.
Die Europameisterschaft findet von November bis Dezember in Österreich, Ungarn und der Schweiz statt.

Handball: Fuchs Jarl sagt Spielausgang vorraus

Nachdem die isländischer Herrennationalmannschaft es in die Handball-EM geschafft hat und sich dort wacker schlägt, überlässt man auf der Insel nichts mehr dem Zufall und hat Jarl, einen arktischen Fuchs aus dem Reykjavíker Tiergarten, mit der Vorraussage um den Ausgang der Spiele beauftragt. Jarl scheint nämlich was vom Sport zu verstehen.

Vor jedem Spiel bekommt der Fuchs zwei Schalen, die mit ‘Island’ und dem Namen der gegnerischen Mannschaft markiert sind, beide Schalen enthalten genau das gleiche Futter und die gleiche Menge. Die letzten Male hat Jarl richtig gelegen, und heute, als er zum Ausgang des morgigen Spiels gegen Serbien befragt wurde, verschmähte er beide Schalen – Hinweis auf ein Unentschieden?

Jarl ist neun Jahre alt und wurde in Viðfjarðarnes im Osten geboren. Als verwaister Welpe wurde er in Mjóeyri im Eskifjörður aufgezogen und kam dann in den Reykjavíker Zoo, wo gleich auffiel, dass er Sahne, Leberwurst und Eier über alles liebt. Sein Gehege teilt er mit den Füchsen Ylfa und Ynja, sein erster Freund in Welpentagen war ein riesengrosser Labrador namens Stella.
Die nächste Weissagung von Jarl gibt es morgen für das Spiel Island gegen Ungarn.

COVID stört auf dem Weg zum EM-Sieg: fünf Handballer infiziert

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Fünf Spieler der isländischen Handballnationalmannschaft der Herren können am Spiel um die Europäische Meisterschaft heute Abend nicht teilnehmen, weil sie positiv auf COVID-19 getestet wurden. Das ist ein schwerer Schlag für das Team, nachdem es in der Vorrunde in seiner Gruppe den Spitzenplatz eingenommen hatte. Einer der beiden isländischen Schiedrichter ist ebenfalls infiziert.
Islands Handballteam sollte heute Abend sein erstes Match in der Hauptrunde gegen Dänemark spielen. In der Vorrunde hatte die Mannschaft alle drei Spiele gewonnen, das letzte Spiel konnte sie am vergangenen Dienstag in Budapest gegen Ungarn mit 31:30 für sich entscheiden.
Gestern Abend hatte der isländische Handballverband mitgeteilt, dass drei Spieler positiv getestet worden seien: Björgvin Páll Gústavsson, Elvar Örn Jónsson und Ólafur Andrés Guðmundsson. Heute morgen folgte dann die Nachricht, dass die beiden Spieler Aron Pálmarsson und Bjarki Már Elísson ebenfalls positiv auf COVID-19 getestet worden seien, ausserdem der isländische Schiedrichter im Spiel, Anton Gylfi Pálsson.
Die Spieler zeigen kaum oder keine Symptome, hiess es.
Islands Staatspräsident Guðni Th. Jóhannesson ist derzeit auf dem Weg nach Ungarn, um das Spiel gegen Dänemark vor Ort mitzuverfolgen und am 22. Januar beim Spiel gegen Frankreich mitzufiebern.

update 16.30 Uhr
Am Nachmittag berichtete RÚV, dass auch Spielführer Gísli Þorgeir Kristjánsson mit COVID-19 infiziert ist und ausfällt.