Grossbrand im Hafen von Hafnarfjörður

Einen Grossbrand hat es gestern Abend im Hafengelände von Hafnarfjörður gegeben, als eine alte Werftanlage in Flammen aufging, berichtet Vísir.
Um halb neun ging bei der Feuerwehr die Brandmeldung ein. “Wir haben gleich bei der Abfahrt gesehen, dass da eine grosse schwarze Wolke über der Stadt stand,” sagte Gunnlaugur Jónsson, der stellvertretende Löschmeister der Hauptstadtfeuerwehr gegenüber Vísir. “Das ging sehr schnell, und das Haus stand nach Minuten in Flammen.”
Die Feuerwehr war bis gegen drei Uhr nachts mit den Löscharbeiten beschäftigt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Bislang ist keine Brandursache bekannt, aber heute nimmt die Spurensicherung der Polizei ihre Arbeit auf.
Das Werftgebäude befand sich im Besitz der Reederei Hafnarfell hf, die vor vier Jahren schon einmal ein Gebäude durch Brand verloren hatte. Das Gebäude damals war nicht versichert gewesen.

Der Reeder befand sich zum Zeitpunkt des Brandes im Ausland, gab aber an, dass das abgebrannte Gebäude ungenutzt gestanden hätte, und dass in dem Teil, wo der Brand möglicherweise entstanden sei, zwei Unternehmen ein Lager betrieben hätten. Der Feuerwehr war gestern Abend nicht bekannt, wie umfangreich dieser Lagerbetrieb gewesen sei, berichtet RÚV.
Wie auf den Fotos zu sehen ist, sind vom Gebäude nur noch Ruinen übrig.

 

Neue Glocken von Grímsey mit Spenden der Hallgrímskirche finanziert

Grímsey church

Die Kirchengemeinde der Hallgrímskirche in Reykjavík hat Geld für eine Kirchenglocke für die neue Miðgarðskiche auf der Insel Grímsey gesammelt Das dortige Kirchengebäude war bei einem Grossbrand mit allem Inventar im September 2021 bis auf die Grundmauern abgebrannt. Auch die aus dem Jahr 1799 und 1852 stammenden bronzenen Kirchenglocken waren damals geschmolzen.

In der Hallgrímskirche hatte man dazu Spenden gesammelt und drei Konzerte gegeben, deren Eintrittsgelder für die Glocken verwendet wurden. Interessanterweise gibt es nämlich eine familiäre Verbindung zwischen den beiden Kirchen: Der leitende Küster der Hallgrímskirche, Grétar Einarsson, ist der Sohn von Einar Einarsson, der nicht nur Pastor in Grímsey war, sondern auch Maler, und die alte Kirche eigenhändig verziert hatte, berichtet Vísir.
Auch umgekehrt gibt es eine Verbindung: als vor 50 Jahren die grossen Glocken der Hallgrímskirche bestellt wurden, beschloss man, gleichzeitig ein Glockenspiel aus 29 Glocken anfertigen zu lassen. Für dieses Projekt gaben allerhand Unternehmen, Investoren und auch der Frauenverein Gelder. Auf einer der Glocken steht die Inschrift “Von einem Grímseyer. Spender V.F.” Das war Vigfús Friðjónsson, ein Herings- und Grossfischer in Grímsey.

Von Holland über Reykjavík nach Grímsey
Die neuen Glocken für Grímsey sind bereits in Island angekommen und können bis zum Sommer in der Vorhalle der Hallgrímskirche besichtigt werden, bevor sie dann in ihr neues Zuhause am arktischen Zirkel verbracht werden.
Gefertigt wurden sie im holländischen Asten, wo auch sämtliche Glocken der Hallgrímskirche gegossen wurden. Sie bestehen aus Bronze auf einem Stahlkern. Die grössere Glocke wiegt 35 Kilogramm und ist auf Dis 3 gestimmt, die kleinere Glocke tönt in F 3 und wiegt 32 Kilogramm. Geläutet werden sie wie in alten Zeiten mit einem Seil, ein elektrisches Geläut ist zu einem späteren Zeitpunkt denkbar.
In der Inschrift wird an das Giessjahr der alten Glocke, an den Kirchenbrand und an die Einweihung der neuen Glocke erinnert. Auch einen Vers aus den Passionspsalmen von Hallgrímur Pétursson hat man in die Bronze eingefügt.
Am Ostersonntag waren die Glocken in der Ostermesse enthüllt und gesegnet worden. Solange die Glocken in Reykjavík ausgestellt sind, kann für die neue Kirche dort gespendet werden.

Grossbrand in Schweinestall, 600 Schweine gerettet

Bei einem Grossbrand in einer Schweinemastanlage im Norden Islands ist ein Teil des Gebäudes zerstört worden, etwa 200 Schweine sind bei dem Brand verendet, berichtet Vísir.
Feuerwehrmannschaften aus dem ganzen Bezirk Húnavatnssýsla rückten gegen sechs Uhr heute morgen aus, um das Feuer auf dem Hof Skriðuland im Langadalur zu löschen. Für 200 der Tiere kam die Hilfe zu spät, es gelang jedoch 500 bis 600 Tiere zu retten.

Das Feuer war im Dach zu sehen, als die Feuerwehr anrückte, berichtet Brandmeister Ingvar Sigurðsson. Man habe zwei Drittel des Stalles und die darin befindlichen bis zu 600 Schweine retten können. Eine feuerfeste Wand verhinderte die Ausweitung des Feuers. Die Feuerwehr konnte auch Löschfahrzeuge der Feuerwehr aus dem Skagafjörður nutzen, was den Löschbetrieb erleichterte.
Derzeit wird das verbrannte Dach abgetragen, um zu verhindern dass der Brand aufs neue entfacht. Vermutet wird ein technischer Defekt, der Vorfall soll jedoch polizeilich untersucht werden.

Grossbrand im Schweinstall, 600 Schweine gerettet

Bei einem Grossbrand in einer Schweinezuchtanlage im Norden Islands ist ein Teil des Gebäudes zerstört worden, etwa 200 Schweine sind bei dem Brand verendet, berichtet Vísir.
Feuerwehrmannschaften aus dem ganzen Bezirk Húnavatnssýsla rückten gegen sechs Uhr heute morgen aus, um das Feuer auf dem Hof Skriðuland im Langidalur zu löschen. Für 200 der Tiere kam die Hilfe zu spät, es gelang jedoch 500 bis 600 Tiere zu retten.

Das Feuer war im Dach zu sehen, als die Feuerwehr anrückte, berichtet Brandmeister Ingvar Sigurðsson. Man habe zwei Drittel des Stalles und die darin befindlichen bis zu 600 Schweine retten können. Eine feuerfeste Wand verhinderte die Ausweitung des Feuers auf andere Stallbereiche. Die Feuerwehr konnte auch Löschfahrzeuge der Feuerwehr aus dem Skagafjörður nutzen, was den Löschbetrieb erleichterte.
Derzeit wird das verbrannte Dach abgetragen, um zu verhindern dass der Brand aufs neue entfacht. Vermutet wird ein technischer Defekt, der Vorfall soll jedoch polizeilich untersucht werden.