Bevölkerungszahl: 400.000 Marke bald erreicht

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Am 1. Juli 2023 waren 70,307 ausländische Einwohner in Island registriert, das sind 5,722 oder 8,9% mehr als am 1. Dezember 2022. Die Gesamtbevölkerungszahl ist damit auf 393,955 Personen gestiegen.
Vor allem Personen aus Polen, der Ukraine und Rumänien sind vermehrt nach Island gezogen. Die Zahl der ukrainischen Personen stieg um 43,4% (982 Personen) und beträgt nun 3,247 Personen, die Zahl der in Island ansässigen Rumänen stieg um 14.7% (534 Personen), und beträgt jetzt 4,157.
Polnische Staatsbürger machen auch weiterhin den grössten Teil der ausländischen Bevölkerung aus, mit einem Anstieg um 7,2% (1,677 Personen) liegt ihre Gesamtzahl jetzt bei 24,973 Personen. Lettland und Litauen liegen ebenfalls weit vorne mit jeweils 2,898 und  5,503 Personen.
Der grösste Anstieg war nach Angaben des Einwohnermeldeamtes mit 46,6% (14 Personen) bei Personen aus Weissrussland zu verzeichnen. Aus Palästina zogen 39,4% mehr Personen (122) nach Island als im Vorjahr.
Die Zahl der in Island lebenden Deutschen liegt bei 1,894 Personen.
Im gleichen Zeitraum wuchs auch der Anteil der isländischen Bevölkerung um 0,3% oder 1,062 Personen. Insgesamt leben jetzt 393,955 Menschen auf der Insel.

 

Heisswassermangel in Selfoss bremst Bautätigkeit

Die aktuelle Bautätigkeit in der Gemeinde Árborg in Südisland, vor allem der Stadt Selfoss, führt dazu, dass das örtliche Wasserwerk mit der Heisswasserversorgung an seine Grenzen kommt, berichtet mbl.is. Im schlechtesten Fall kann es zu Verzögerungen bei bereits genehmigten Bauprojekten kommen, sowie bei Vorhaben, die kurz vor der Genehmigung stehen. Auch die Ausweisung von neuen Baugebieten könnte sich verzögern. Das Selfosser Wasserwerk arbeitet derzeit an neuen Bohrlöchern und sucht zusätzlich nach weiteren Heisswasservorkommen.
Nach Angaben der Umwelt- und Baubehörde Árborg gilt ein Grundstück erst nach der vollen Erschliessung als bebaubar. Dennoch waren 549 Wohnungen bereits genehmigt worden, ohne dass sie an die Heisswasserversorgung angeschlossen waren.

Ausweisung von Baugebieten verzögert
In einem Schreiben der Umwelt- und Baubehörde wird vorgeschlagen, die Genehmigung weiterer Bauvorhaben solange auszusetzen, bis die Erschliessung der Grundstücke erfolgt ist. Bei einer Sitzung gestern wurde kritisiert, dass die Infrastruktur der Gemeinde angesichts des grossen Bevölkerungszuwachses vernachlässigt worden sei. Auch habe es Verzögerungen bei der Bautätigkeit gegeben. Die Stadt könne erst mal keine neuen Baugrundgebiete ausweisen.

Vom Wasserversorger hiess es, man arbeite derzeit daran, zwei Bohrlöcher an die Förderung anzuschliessen, um damit die bereits genehmigten Gebiete zu versorgen. Von dort komme genügend Heisswasser. Allerdings könne es zu einem Strommangel kommen, falls man keine neuen Heisswasservorkommen finde. Zur Zeit wird an drei Stellen nach heissem Wasser gesucht.

Doch nicht nur in Selfoss arbeiten die Baukräne rund um die Uhr, auch in Hella und Hvolsvöllur wird kräftig gebaut. In Hella entstehen zur Zeit 110 Wohnungen und 11 Gewerbehäuser. Allein in dieser kleinen Stadt soll diesen Sommer in 17 Strassen gebaut werden.

Bevölkerung Islands wächst weiter
Die Einwohnerzahl der Insel vom 1. Januar 2022 betrug nach Angaben des Statistischen Amtes 376.248 Personen, und ist um zwei Prozent oder 7.456 Personen seit dem Vorjahr gestiegen. Darunter befinden sich 193.095 Männer und 183.153 Frauen. Die Zahl der ansässigen Männer stieg zwischen den Jahren um 2,1 Pozent, die der Frauen um 1,9 Prozent.
In Grossraum Reykjavík (Hafnarfjörður bis Mosfellsbær) leben zur Zeit 236.518 Personen, das sind 63 Prozent der Gesamtbevölkerung. Hinzugekommen sind seit dem dem letzten Jahr 4.354 (1,8%).

Den meisten proportionalen Zuwachs aller Landesteile erlebte das Südland, hier zogen 1049 Personen oder 3,3 Prozent zu. Auch in Suðurnes entwickelte sich die Bevölkerungszahl proportional mit 3,2 Prozent (913 Personen) nach oben. Weitaus geringer sieht das Bevölkerungswachstum im Westen (1,9%), Nordland (1,8%), Ostisland (1,7 %) und den Westfjorden (1,4%) aus. In den Nordwesten zog es innerhalb einen Jahres nur fünf Personen (0,07%)

 

Islands Bevölkerungszahl wächst stetig

Zum Ende des letzten Quartals 2021 lebten 376.000 Menschen in Island, darunter 192.900 Männer und 183.110 Frauen (77 geschlechtslos). Im Grossraum Reykjavík leben 240.750 Personen, auf dem Land leben 135.260 Personen. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Amtes hervor.
Die Geburtenzahl im letzten Jahresquartal betrug 1150, gestorben sind 610 Personen.
Insgesamt sind 2.430 Personen in den drei Monaten nach Island gezogen, 1.820 Personen haben das Land verlassen, jeweils weitaus mehr Männer als Frauen

Dänemark war das Ziel der meisten Isländer, die das Land verliessen, dorthin zogen 130 Personen. Von 460 weggezogenen Isländern wandten sich 260 nach Schweden, Norwegen oder Dänemark. Von den 1360 ausländischen Staatsbürgern wanderten die meisten, oder 510 Personen, nach Polen ab.

Die meisten zugezogenen isländischen Staatsbürger kamen aus Dänemark (110), Norwegen (60) oder Schweden (70), insgesamt 230 Personen. Aus Polen kamen die meisten ausländischen Staatsbürger, oder 470 von 2060 Zugezogenen. An Platz zwei steht Rumänien mit 130 zugezogenen Personen.
Am Ende des Jahres 2021 lebten 54.770 ausländische Staatsbürger in Island, das sind 14,6% der Gesamtbevölkerung.
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