Arbeitslosenquote liegt bei 2,9%

Die Arbeitslosenquote im gerade vergangenen Juni lag bei 2,9%, im Mai waren es noch 3% gewesen. Im Juni 2022 hatte die Rate bei 3,5% gelegen, heisst es auf der Webseite des Arbeitsamtes.
Im Juni waren 5,833 Personen arbeitslos gemeldet, darunter 3,185 Männer und 2,648 Frauen. Seit Mai hatte sich die Zahl um 208 Personen verringert.
Die meisten Arbeitslosen sind in Suðurnes zu finden, oder 3,8%, seit Mai hatte sich die Zahl um 4,1% verringert.
Die wenigsten Arbeitslosen finden sich im Nordwesten des Landes, dort sind 0.6% arbeitslos gemeldet, im Osten 1,1% und in den Westfjorden 1,7% der Bevölkerung.
Auf der Seite des Arbeitsamtes wurden im Juni 284 neue Jobs veröffentlicht. Im gleichen Monat wurden an ausländische Arbeitssuchende 205 Arbeitsgenehmigungen erteilt, davon 163 im Hauptstadtgebiet.
Ende Juni waren 2980 ausländische Arbeitssuchende ohne Beschäftigungsverhältnis, im Mai waren es noch 3029 gewesen.
Für den Monat Juli erwartet das Arbeitsamt nur wenig Veränderungen bei der Arbeitslosenquote, sie wird auf 2,9 bis 2,7% prognostiziert.

 

Arbeitslosenquote unter Ausländern steigt weiter an

Die Arbeitslosenquote in Island hatte im Oktober 9,9 Prozent betragen, für die Monate November und Dezember sieht das Arbeitsamt durch die COVID-bedingt schwierigen Zustände auf dem Arbeitsmarkt weiter steigende Zahlen voraus, berichtet Kjarninn. Zum Ende diesen Monats könnte die Arbeitslosigkeit auf 11,9 Prozent steigen, für das Jahresende sieht die Behörde in ihrem Monatsbericht 11,3 Prozent voraus.
Das bedeutet, dass die allgemeine Arbeitslosigkeit, bei der Personen, die die staatlich geförderten Teilzeitangebote nutzen, nicht erfasst sind, gegen Ende diesen Monats höher liegt als zu Hochzeiten nach der Bankenkrise vor 11 Jahren. Damals hatte die allgemeine Arbeitslosigkeit im Februar und März 2009 ihren Höchsständ mit 9,3 Prozent erreicht.

Der isländische Arbeitnehmerverband ASÍ hat vor einigen Tagen eine neue Wirtschaftsprognose für den Zeitraum 2020 bis 2022 veröffentlicht. Danach soll die Arbeitslosigkeit sich auch nach diesem Zeitraum bei über 6,9 Prozent einpendeln, trotz einer moderaten Wachstumsrate von 1,8 Prozent. Für das kommende Jahr rechnet der Verband mit einer Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent.

Mehr als 40 Prozent der Arbeitslosen kommen aus dem Ausland
Insgesamt sind zum vergangenen Monatswechsel 20.252 Personen im allgemeinen Arbeitslosenregister erfasst gewesen, hinzu kamen 4.759 Personen in der staatlich geförderten Teilzeitarbeitsmassnahme. Insgesamt betrug die Arbeitslosenquote 11,1 Prozent, zum Ende des Jahres soll sie Vorhersagen des Arbeitsamtes zufolge bei 12,2 Prozent liegen. Diese Zahl kommt auch zustande, weil Teilzeitmassnahmen wegfallen und die Personen dann der Gesamtquote zugerechnet werden.
Am stärksten ist die Region Suðurnes betroffen, hier lag die Arbeitslosenquote im Oktober bei 21,2 Prozent, wobei 1,1 Prozent sich in Teilzeitmassnahmen befanden.

Die Arbeitslosigkeit unter den ausländischen Mitbürgern steigt weiter an.
Das Arbeitsamt rechnet damit, dass die Gesamtarbeitslosigkeit unter ihnen im Oktober bei 25 Prozent gelegen hat, und die allgemeine Arbeitslosigkeit bei 22 Prozent. Das bedeutet, dass die normalen Arbeitsuchenden in der Gruppe ausländischer Mitbürger, also jene, die im allgemeinen System für Arbeitslosengeld registriert waren und sich nicht in Teilzeitmassnahmen befanden, gegen Ende letzten Monats 8.204 zählten. Damit sind 41 Prozent aller Arbeitslosen in Island ausländische Mitbürger.

Ende September hatte 51.120 ausländische Mitbürger in Island gelebt, das sind 14 Prozent der Gesamtbevölkerung.

 

Arbeitslosenquote hat sich verdoppelt

Etwa 8000 Personen sind im vergangenen Monat ohne Arbeit registriert gewesen, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent. Im Dezember 2017 hatte die Quote noch bei 2,2 Prozent gelegen. Die Arbeitslosenquote in Island ist damit fast so hoch wie im Jahr 2013, als sie bei 4,5 Prozent lag, berichtet RÚV.

Das isländische Arbeitsamt hatte diese Daten zu Beginn der Woche veröffentlicht. Es sind mehr Männer als Frauen arbeitslos, 4600 Männer oder 4,4 Prozent stehen 3400 Frauen oder 4,2 Prozent gegenüber.

Etwa 40 Prozent der Arbeitslosen sind ausländische Mitbürger.

In den Westfjorden war die Quote etwas zurückgegangen, in allen anderen Landesteilen stieg sie an. Am höchsten lag sie in Suðurnes mit 8,7 Prozent. Den geringsten Anteil findet man mit 1,8 Prozent in Nordwestisland.

Das Arbeitsamt geht davon aus, dass die Arbeitslosigkeit im Januar noch weiter ansteigt und bis zu 4,7 Prozent erreicht.

Etwa 1600 Personen sind im vergangenen Monat länger als 12 Monate ohne Arbeit gewesen, das ist eine beträchtliche Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, wo nur etwa 1000 Personen ein Jahr und länger ohne Arbeit gewesen waren.