Petition mit 46.000 Unterschriften gegen Lachszucht überreicht Skip to content

Petition mit 46.000 Unterschriften gegen Lachszucht überreicht

Die Ministerin für Fischerei, Landwirtschaft und Lebensmittel hat heute eine Petition mit 46.000 Unterschriften gegen die kommerzielle Lachszucht im Meer entgegengenommen. Ein gesetzgebendes Rahmenwerk für die Lachszucht liegt derzeit dem Wirtschaftsausschuss des Parlamentes vor.
Die Petition war auf dem Austurvöllur vor dem Parlament überreicht worden, von zwei Tauchern in voller Montur, und alle 46.000 Unterschriften waren auf den Pappbildern von in Flüssen geangelten Zuchtfischen aufgedruckt. Begonnen worden war die Petition im letzten Herbst, die Unterschriften stammen von Einheimischen und aus dem Ausland.

lvar Örn Friðriksson, der Geschäftsführer des Schutzfonds für den Wildlachs, verlangt dass die Ministerin den Volkswillen respektiere. „Das Parlament geht bald in die Sommerpause, und wir wollten die daran erinnern, was dabei wirklich wichtig ist,“ meint Elvar. Immerhin schaue die Welt zu, was in isländischen Fjorden derzeit passiere.
„Die Frage ist, wird Island die richtige Entscheidung treffen und einen Schritt in die richtige Richtung tun, oder werden wir die gleichen Fehler wie andere Länder machen?“ fragt er sich.

Ministerin Bjarkey Olsen Gunnarsdóttir sagt, der Gesetzentwurf liege nun auf dem Tisch des Wirtschaftsausschusses, und sie hoffe, dass dieser bei seiner Entscheidungsfindung ein Auge auf die Unterschriften werfe. Sie habe vollstes Vertrauen in den Ausschuss, und dass er die Arbeit noch vor der Sommerpause abschliesse.
„Jetzt liegt es am Parlament, zu entscheiden wie es weitergeht.” sagt Bjarkey. “Der Minister bearbeitet die Sache nicht länger, jetzt kümmert sich der Ausschuss darum.“

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